Maispaziergang

Ich dachte eigentlich das Wochenende soll der Erholung dienen aber bei F. ist das wohl anders, der ist ja nur unterwegs. Was für ein schöner Satz am Sonntagabend von einem meiner Freunde und gleichzeitig Barbesitzer. Gleich 3x sollte ich abends für ein paar Stunden in diesem 2. Wohnzimmer zu finden sein.

 

 

Um zu sortieren was ich diese Woche alles erlebt habe will ich mit etwas ganz unspektakulärem anfangen. Ich war spazieren im, ach das darf ich ja noch nicht sagen. Jedenfalls liegt der Mietvertrag mir seit Freitag vor und es ist nur noch ein Detail abzustimmen dann wird unterschrieben und im September umgezogen. Eins kann ich ja sagen, Mitte was ich mal favorisiert hatte, wird es nicht werden, klingt ja auch doof zu sagen ich mache einen Spaziergang im Mitte, das wäre grammatikalisch falsch und würde ja nur zeigen das ich damals bei Frau V. nicht richtig aufgepasst habe.

Den Rest runter zu erzählen macht jetzt keinen großen Sinn.

 

Man hat sich also dazu entschieden in der Schenke zu Erdbeere das 10 jährige Mobbingfestival zu zelebrieren, gut nicht alle gehörten dazu, aber was habe ich schon zu erwarten von den Leuten da, schade um die paar Jahre die man mir versaut habe, aber dazu bin ich hier um mir das jetzt schnellstmöglich zurück zu holen.

 

Ich war mal so gut darin in Projekten zu schreiben, eine Eis Liste die führe ich noch und ist am Montag dann wieder um einen Tipp nahe Mauerpark erweitert wurden, fragt mich.

Auch wer essen gehen mag wird recht schnell 2 neue Tipps von mir bekommen.

Sport war auch noch angesagt, einmal auf Höchstleistungsniveau, einmal gut und einmal entspannt.

 

Die Sache ist, feiern gehe ich immer noch ganz gern, aber ich halte Ausschau nach was neuem, es soll hetero werden, elektronisch, gern groß, auch mal an der Tür sich abweisen lassen, ich bin jetzt Ende 20 keine Schande also.

 

Es gibt so viele Dinge die unaufgezählt bleiben aber dieses flache runterschreiben wäre ja auch niveaulos.

 

Eine Frage

Eine Frage: „Wie definierst du Erfolg?“

 

Gut ich habe mir das Meisterwerk mal durchgelesen, die Erkenntnis ist, Berlin atmet auf und nach 4 Jahren verlässt ein ganz kleiner Mann die Stadt, da habe ich es wohl schon weiter gebracht, wohne immerhin seit September 2011 hier und demnächst treibt es mich auch noch in die Innenstadt, auch wenn es mir unter den Nägeln brennt, verkünden darf ich es erst wenn es offiziell ist, bis dahin heißt es die Tage zählen und schon mal träumen und sich ausmalen was ich mit der 1 Stunde Zugewinn an Freizeit machen werde.

 

Fakt ist, am Anfang der Woche bin ich so richtig durchgepeitscht, nein das ist keine Anspielung auf irgendeine SM Spielart, ich war nach dem langen Wochenende zuvor wunderbar sortiert, stand Montag fit auf der Matte und Abends in der Turnhalle, so lief das dann weiter und fand seine Krönung in Rindfleisch an Wasserspinat mit Reis und Badminton am Mittwochabend.

 

Am Donnerstag kam dann der Abfall, im wahrsten Sinne des Wortes. Mich hat es das erste Mal vom Scooter geschmissen, seit über einem Jahr rase ich recht sicher auf dem Ding zwischen Wohnung und S Bahnhof Schöneweide hin und her, teilweise auch Kreuz und quer durch die Stadt, aber dann habe ich an einer kleinen Bordsteinkante die etwas feucht war nicht aufgepasst und schon lag ich da.

 

Nicht so weiter schlimm trotzdem sollten die nächsten Tage für mehr Langeweile als Lebensfreude stehen. Freitag wollte ich eigentlich pokern gehen, aber weil mir die Leute da nicht passten habe ich das Projekt kurzerhand aus meiner Liste geschmissen, so empfindlich kenne ich mich gar nicht, einmal ausgeheult, den Zeiten nachgetrauert als ich noch deutlich kreativer und beliebter war, sagen manche, finde ich selber sogar auch ging es dann so durchs Wochenende.

So bleibt am Ende ein schöner Satz und die Erkenntnis es wird nicht alles anders werden aber ich werde genauer zuhören, aufmerksam sein

„Nicht was wir gelebt haben, ist das Leben, sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen

Der helle Wahnsinn

Schreiben kann ich das noch? Ist ja sowieso jede Woche die selber Leier hier. Heute mal am Handy, das hatten wir lange nicht, soll gut sein, da fließen die Gedanken anders, spontaner vielleicht, dem Satzbau wird es wohl kaum helfen vermute ich mal.

 

Ich scrolle zurück auf Montag, seit Ewigkeiten mal wieder Indiaca, aber was für ein Spaß. Es muss halt nicht gleich immer der härteste Sport auf Erden sein.

 

Dienstag Völkerball, ein Volltreffer ins Gesicht, Nase rot, soll vorkommen.

 

Mittwoch dann in der AHA, slammen im Dunkeln ja ich gebe zu ich hatte Angst.

 

Für Donnerstag notiere ich Fischstäbchen mit Kräuter Kartoffelstampf, was für ein Krampf diese hochkomplizierte Aromakomplexizität ins Handy zu hauen.

 

Für Freitag hatte ich eigentlich Pause eingeplant, aber mit mir geht das nicht so lang, kurz 1.5 h geschlafen und dann doch einen Abend im flax verbringen.

 

Samstag dann das was es heute in die Überschrift geschafft hat, ich war zur Show gewesen am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, klingt spießig und das soll es ja auch. Ganz so überragend das es stehende Ovationen gab fande ich es nicht,  aber immer noch gut genug von Story und Schauspiel herum es weiter zu empfehlen. Danach am Samstag die wohl verdiente Pause im Bett und das tue ich jetzt auch.

 

Vorhang auf

Es ist die erste Zeile, von dem Lied das ich gerade höre. Etwas gequält begann meine Woche von Sonntag auf Montag mit 2 Freunden im GMF, Anlass weil ich Geburtstag habe. Gequält, weil der Rücken hinten rechts etwas gezwickt hat, Folge von etwas zu viel Schlaf, ja ihr habt richtig gehört, auch sowas kann ungesund sein.

 

Montag zum Glück frei, langsam und bescheiden durch den Tag, Waffel essen und Freunde beim Abenddinner zum Burger treffen. Ein ganz besonderer Moment, wenn ich genau sein will, so schön das ein Danke eigentlich nicht reicht, 5 wertvolle Menschen an einem Tisch, schöne wertvolle Geschenke und ganz viel Adrenalin Ausstoß.

 

Die Woche weiter, ich nehme mir vor, ich mache Sport gegen das Zwicken, der Rhythmus lautet Völkerball, Badminton, Völkerball, Badminton, Badminton. Ich ziehe das an 5 Abenden durch bis Samstag und prompt geht es mir besser.

 

Viel mehr noch, Stammtisch am Samstag, es fallen Worte, Lob und Kritik und ich bekomme den Antrieb für das Trainingslager im August und vielleicht sogar die Liga ab September.

 

Letztes Jahr war ich voller Projekte und das wiederholt sich jetzt wieder. Nächste Woche steht das Kräuterpflanzen auf dem Balkon an, einer der letzten Aktivitäten die die Wohnung hier betreffen, sobald es offiziell ist spuck ich es auch aus.

Haushalt & Sport

Haushalt & Sport, das war das Clubmotto für diese Woche.

 
Ich hab mir auch mal überlegt was so ein Clubmotto für mich sein könnte. Ganz einfach Freunde, Kommunikation, mein Clubmotto wäre, Missverständnisse für Fortgeschrittene.
Moment mal, das klingt doch fürchterlich geklaut, bei alten MIA. Zeiten, weil es diese Woche irgendwie mal wieder überfällig war, in der externen Festplatte nach alten Zeiten zu kramen. Da stellt sich doch auch unweigerlich die Frage, was macht so eine Band eigentlich gerade? Das letzte Album 2015 veröffentlicht, die Tour abgespielt und jetzt klafft da ein kleines Loch, weil wenig angekündigt ist. Also mal wieder Zeit die Moleküle tanzen zu lassen und raus zu finden, was eigentlich nicht raus zu finden erlaubt ist.

 
Einen Stalking Treffer hatte ich diese Woche dann doch. Weil ich kurzzeitig mal diese App bedient habe wo man Jungs nach links oder rechts wischt und zack da war er, der früher einen Baum aus Keksen besaß und jetzt als taurus im allblackeverything Stil mit weißen Air Max 90 den Prenzlauer Berg unsicher macht. Warum ich das in aller Deutlichkeit so schreibe, weil es neben Mieze Katz schon immer Menschen gab und geben wird die mich inspiriert haben und das was ihr heute lest, diesen Blog also, das basiert auf der Grundidee und einer Traurigkeit von 2009 die ich bis heute gerettet habe.

 
Gerade bin ich dabei jemand anderen zu begeistern, das wichtigste ist es dabei Zeit zu teilen, die schönen Sonntage in Spaßbädern, mal ein Ausflug zur Karaoke oder ein Abendessen und da ist noch so viel in der Pipeline das ich mich wahnsinnig drauf freue, denn wenn ich ehrlich bin vielleicht war für ein paar Tage das supergute Gefühl weg, aber jetzt ist es zurück.
Mein Leben war 2015 halt extrem darauf ausgerichtet Single zu sein, die vielen Sporttermine, Orte an die ich gegangen bin und gefühlt hunderte von Bekanntschaften, aber ich habe nie vergessen wie wichtig es ist Freundschaften zu pflegen und gerade weiß ich wer wie wichtig ist und ich genieße einfach diese Zeit.

Einmal noch, einmal noch

Einmal noch, einmal noch den ganz normalen Rhythmus erleben, mit Montag früh aufstehen und sich Freitagnachmittag auf das Wochenende freuen, nur diesmal alles eine Spur intensiver, die letzte Arbeitswoche 2015 halt, dazu vorweihnachtlich, ach war das schön.
Gerade frisch zurück vom Schiff, da hat einer, der natürlich unheimlich entspannt aussieht was zu erzählen. Und es ist schön, dass es nicht nur als Nebensache abgetan wird, sondern richtig ernst genommen wird.

 
So treibe ich die Woche, erzähle immer und immer wieder meine persönliche Geschichte und werde nicht müde bei, nicht müde beim Indiaca, nicht müde beim Völkerball und nicht müde beim Badminton, nicht müde beim nicht müde Satzkonstruktionen tippen, ach da habe ich heute mal wieder überrascht, was?

 
Ansonsten gab es da noch eine kleine Weihnachtsfeier von der Firma, nicht ultraexklusiv, aber das muss es auch nicht, bodenständig mit Sekt, kurz Rede vom Geschäftsführer, Buffet und Kollegen die einem das „Du“ anbieten, wunderbar. Immerhin sind wir Mittelstand und das man da nicht den Rahmen sprengt war schon klar, dass ich so sauber und ohne Panne durchgekommen bin, welch soziale Reife, ach heute Feier ich mich einfach mal selbst.

 
Ansonsten noch ein bisschen Kekse backen in Frohnau, witzig das ich da fast schon einmal war, und dann noch den Flur rüber zu A. und O. mit U. Teig rollen, kneten, formen und bei Chili heiße Gespräche führen, Wichtel verschenken und es ordentlich ploppen lassen.

 
Sonntag den Staubwedel schwingen und euch leider mitteilen müssen, das war der letzte reguläre Beitrag für dieses Jahr, der Meister wird dann bald an den Zeilen von 2015 tippen, in diesem Sinne auf ein neues.

Okay krass, krass okay

Ich will besser werden, jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde, weiter treiben muss ich das jetzt nicht.

 

Ich muss an dieser Stelle nochmal das letzte Wochenende loben.
Von dieser Freizeit zwischen Freitag 16 Uhr und Montag 7 Uhr hatte ich 63h zur Verfügung.
Gut das man schlafen muss ist klar und ich will auch keinen Detailbericht hier geben, aber am Ende und das zählt war ich glaube ich gerade mal 4h wach in meiner Wohnung das war´s. Den Rest Zeit war ich, das kennt ihr draußen oder habe geschlafen.

 

Und dann ist plötzlich Montag und du machst diesen Fehler, das kommt davon, wenn man
Sonntagabend nach Hause trudelt, zu Mausen auf die Bank steigt, runter springt und für sich allein pogt. In Gedanken noch verloren den falschen Schlüssel gegriffen, und dann merkst du es erst am Nachmittag. Nach 748 Tagen das 2. Mal. Okay das ist gut, eine Quote von 0,26%, aber das reicht eben nicht. Für solche Sachen muss es eben eine 0 Fehler Toleranz geben.

 

Die Notlösung hinterlegt bei meiner Tante in Wilhelmsruh, aber so ein Umweg kostet eben Zeit, das kann ich mir bei meiner engen Staffelung an Hobbys, aber eben fast nicht erlauben. Dann halt am Montag keinen Club Mate Bring Dienst, aber trotzdem noch essen für die Völkerballbesprechung und Indiaca Sport danach. So ist das halt, da wird getan und gemacht.
Dienstag habe ich einen kleinen Hänger, ich bin zwar beim Völkerball unter Freunden fühle mich aber gedanklich allein, das kommt vor in dieser dunklen Jahreszeit, das weiß ich, da muss ich durch.

 

Mittwoch ist zurück in die Zukunft Tag, 21.10.2015 wir merken uns das.
Ich mache auch einen Zeitsprung hinein in das Wochenende. Erst hatte ich ja Angst, das die Energie nicht reichen würde oder es sich nichts ergibt, aber dann weiß ich eben auch, da gibt es Freunde mit denen man essen gehen kann und andere in einer Bar und dann wird es wieder eine Nacht bis 3.

Und auch am nächsten Tag wird es wieder lang, der Körper fordert zunächst Schlaf bis um 2, dann aber Badminton und abends hinein ins Lido, die Zeitumstellung macht einen Sprung und dann ist es Sonntag und dann sitzt du wieder hier im flax und bist glücklich und das Rad des Lebens dreht sich weiter.

Huckepack

Ich hab das rote Licht, den roten Mond gesehen, es war so wunderschön, komm ich nehme dich Huckepack und einfach mit.

 
Wer F&E arbeitet muss sich auch F&E kleiden. Ich trage ein Hemd dessen Oberfläche so behandelt ist das es changiert, Kleidung und Beruf verschmelzen, that fits, blau tailliert kommt drüber, halt den kennen wir doch schon, Vintage Kint Blazer, a touch of indie, it’s true i believe it.
It´s birthday bash, wir schreiben R.O.T und wenn ich jetzt hier so da oben stehe denke ich mir, wow das habe ich geschafft, dabei war ich früher doch nur ein kleines dummes Mobbingopfer.
DDP it´s time, für eine Party, so spontan so aus dem nichts das ich nicht weiß, komm ich an oder wo geh ich hin. Eine Route durch Berlin im Sound des Eurodance, ich fass das nicht und greif nach Luft.

 
So kaputt, so viel gesehen das ich vor dem Wochenende einmal tief atme, denn ich weiß es ist soweit für einen Ablauf wie aus dem Bilderbuch, diesmal perfekt ich kann nicht meckern, ich sage nicht ab und Date trotzdem, Pho Bo und einmal von vorn und von hinten.

 
Schon bald sitze ich verzweifelt im Reisebüro, für einen der sich nicht binden mag oder nicht gebunden, scheint allein reisen unheimlich schwer, ich kombiniere trotzdem, irgendwann.
Ich bin aus, am Hackeschen Markt und im Prenzlauer Berg, ich sehe 2 Wohnungen in denen ich definitiv nicht wohnen möchte, schon bald werde ich beim Möbel rücken helfen.

 
Keine Party am Freitag und am Samstag ich mache das alles am Sonntag, ich fahre raus nach Brandenburg und wieder rein nach Berlin, mich trennen nur 30 Minuten Power Mittagsschlaf vom nächsten Geburtstag, ich gehe essen um 2 Uhr und tanzen um 1 Uhr, das ist Berlin das ist Sonntag, ich mache meine Augen auf, es ist Montag 13 Uhr, Dachgeschoss, Prenzlauer Berg, wir haben es nicht getrieben uns nur bei der Kurzstrecke vom Taxi verrechnet, es ist immer noch Montag, viel Schlaf und Kartoffelstampf, das war mein Montag und mein Urlaubstag.

los

Ich reduzier´s auf 3 Buchstaben, ich schreib´s von A nach B. Ich suche nach einer Überschrift für genau diese Woche. Normalerweise ist es immer so, das mir was über den Weg läuft, wenn ich so eine Woche erlebe. Es war so bunt, es war so schön, ich sage zu, ich sage ab, Date und erlebe, sportel und treffe die kleinen großen Entscheidungen.

 

Ich schreib´s in einem Satz. Schwimmen ist jetzt aus. Am Ende ging die Kosten-Nutzen Rechnung nicht mehr auf. 35 min Anfahrt für eine Stunde schwimmen, von A nach B, mit der gepflegten älteren Herren Schaft, wenig kommunikativ, nicht spielerisch, vielleicht sportlich, aber das reicht nun heutzutage nicht, meine Ansprüche steigen und steigen, es ist noch Luft nach oben.

 

Ich wähle aus, ich suche aus. Montags habe ich nun die 3. Möglichkeit auf dem Silbertablett serviert bekommen. Diesmal Völkerball, so muss das sein, wir wärmen uns auf, spielen mit abwerfen, Namen ansagen und kennen lernen, dann mit verschieden Bällen und 2 Bällen, hart.

 

Zum Schwimmen noch ein Wort, ich liege wach von 2 bis 3, denke nach von 5-8, es wächst mir ein Verdacht nun ist es aus, Micky Maus.

 

Mittwoch, kaum zu fassen, ich weiß nicht mehr was war, so unwichtig verschwindet der Tag im Nebel und im Herbst.

 

Donnerstag bin ich schon wieder dabei, beim Badminton spiele ich alle entzwei, na mit einem Augenzwinkern geschrieben der Satz, heute ein Reim morgen ein Schrein für dieses Wochenende, ich weiß es nun nicht.

 

Ich habe ein Date ich gebe es zu, ich weiß nicht was ich will, Single und paar Schwänze sehen ist ganz toll, etwas mehr Bindung um Gottes willen, ich weiß es immer noch nicht und so schreibe und rufe ich die Eltern von der Ostsee herbei, der Ablauf ist klar. Samstag gebe ich sie ab, 3 Stunden Alexanderplatz das reicht als Schock, dann gehe wir essen sehr fein, ein Eis um 9, ja ist das denn normal, schnell zurück ins Hotel und ich ins Bett vor 12, so ist das eben manchmal auch okay.

 

Sonntag der war und läuft, geschrieben im flax was für ein Spaß.

Ich werde immer besser

Energie. Das erste Wort heute gleicht sich mit dem letzten von vor einer Woche. Ich sag’s doch. Ich werde immer besser und sogar das mit der Grammatik haut heute mal hin.
Ich wusste das es wieder kommt, aber das es dann mit so brachialer Gewalt auf mich einstürzt, kaum zu glauben es ist immer noch Sommer und ich habe immer noch oder endlich wieder Lust und Energie das zu tun.

 
Und so fragen die Freunde wieder. Wann, ja wann bist du denn eigentlich mal zu hause oder woher nimmst du eigentlich die Energie das zu tun was du machst.
Ja weißt du früher war ich ein Stubenhocker und heute habe ich einfach das Bedürfnis das nach zu holen, so einfach ist das.

 
Also fangen wir mal an, ihr kennt das schon und jeder der mich kennen lernt kann es sich einfach anhören.

 
Ich hatte Montag das Bedürfnis nach gutem Vietnamesischen Essen und Völkerball im Sand. Gesagt getan. Kurzer Verschnaufpause am Dienstag, Auswärtsspiel am Nöldnerplatz.
Schönster Tag und in der Hektik fast vergessen der Ausflug am Mittwoch zum Plötzensee. Einmal quer durch den See und am Abend weiter zum Äthiopier, schön mit den Händen essen, einfach rein, einfach mal jede Etikette vergessen.

 
Ich kann’s noch steigern. Freitag Nägel leckeren lassen und dann zu den Lesben im den darkroom, aber halt nur für Frauen, was soll das denn. Kurz fühle ich mich diskriminiert, aber ich will akzeptieren ist es doch für diese selten Spezies die einzige Möglichkeit im Monat sich der intensiven Spielerei zuzuwenden. Man sagt manchem Weib die Fähigkeit nach, einen Orgasmus aus squirt zu bekommen, verrückte Welt.

 
Samstag war ich bei der langen Nacht der Museen, einmal ganz viel mitnehmen Bitte. Es bleibt hängen, das Gender Thema natürlich aber warum auch nicht.

 
Nachts bin ich bei einer hetero Party und flirte mit einem, spreche ihn sogar an aber er wird weggezogen von seinem Begleiter mit den Worten: „Komm wir gehen jetzt Hase“. Losgelöst von allen Grenzen. Schwule auf einer Hetero Party und einen Tag zuvor 2 hetero Jungs auf einer Lesben Party. So soll es sein.

Bauch und Kopf

Ihr wisst ja wie das ist, letzte Woche habe ich noch über das entdecken gebloggt und dabei hatte ich gleichzeitig panische Angst in den nächsten Tagen nichts zu erleben. Verrückt war das und dann kam das was kommen musste, Schaum vorm Mund, ihr wisst was das heißt, ich habe mal wieder ein Lied entdeckt und stand wie eingefroren am Mittwochmorgen vorm Radio.

 

Ich hab Flausen im Kopf und Hummeln im Arsch,
ich hab immer was vor, bin immer verplant
doch wird’s mal still um mich dann komm’n die Geister hoch
und ich hinterfrag mich jedesmal

* aus Bauch und Kopf von Mark Forster

Und dann Mittwoch von da an war es wie würfeln. Erst dachte ich mir so jetzt machst du deinen langweiligen Trott gehst Badminton spielen und das war´s, aber dann fiel mir ein wir haben ja Jahrestag, vor einem Jahr der Abflug nach Tokio, last call für drei aber wir waren ja doch nur 2 und das musste natürlich gefeiert werden ohne den Geschäftsführenden eines aufstrebenden IT Unternehmens. Also auf nach Schöneberg in den Garten im 1. OG und dann zum Bingo bei der lieben Frau Bond, das darf man schon mal sagen, auch wenn ich mit Namen sonst nur spärlich umgehe.

Donnerstag wieder dasselbe Spiel, nach einem Anruf am Morgen darf ich auf einen Besuch bei meiner Tante und dem Schwimmtraining. Abends noch beim Italiener Gyros essen, passt nicht schmeckt aber trotzdem gut.

Freitag tagsüber stehe ich wieder vor derselben Panik, was nun machen. Dann findet sich mein Kubbfreund, ein gutes Abendessen vom Asia Imbiss und die Erkenntnis das man im flax auch einfach mal nur was trinken kann, zwar neben der Weinkönigin, aber dafür mit dem Feuerwehrmann.

Am Samstag Würfel ich mir einen Hähnchenbrust Burger bei Hans im Glück und einen Spaziergang mit P. durch die Stadt. Unglaublich das wir über 15 min brauchen um einen Ticketshop im S Bahnhof Friedrichstraße finden. Ein Teil der Herbstkonzerte steht nun schon fest. Danach geht es organisierter weiter, vorbei am Brandenburger Tor über das VW Autohaus Forum, schön designte Toiletten übrigens, bis zum Stadtschloss. Ich bilde mir eine Meinung zu dem Bauwerk und weiß immer noch nicht ob es dahin passt. Wir beenden den Nachmittag mit einer Morddrohung und fliegen nach Hause. Ich schleiche weiter zu 2 Partys. Erst im Astra ein paar Hits und dann im Schwuz weiter, mal eben das Handy schrotten, Hose zu eng, Tasche zu klein, Florence and the machine dog days are over remix zu gut, meine Eltern sind auf einem Tennisturnier, Krawall und Remmi Demmi.

Ich bin jetzt

Ich bin jetzt. Ich habe jetzt. Techniker. Gehalt

Diese Woche war zunächst geprägt von ihrem ganz normalen Rhythmus. Sport am Montag und Dienstag, dazu gutes Steak, fertig aus.

Ein kleiner Bruch, geschäftlich gesehen hat es mich nach Bayreuth, Nürnberg, Neustadt an der Aisch, Gerhardshofen und Erlangen getrieben.

Okay von Bayreuth habe ich nur das Hotel gesehen und von Nürnberg nur das Messegelände, aber immerhin das, weil ich nun weiß , ich bin wirklich angekommen in einer professionellen Welt und ich werde geschätzt von Kollegen auch außerhalb dieser Welt.

In Neustadt an der Aisch gab es dann auch etwas Zeit für einen kleinen Spaziergang und ein zünftiges Abendessen. Gerhardshofen ist zwar nur ein Dorf, aber es ist immer wieder verblüffend das gerade da extrem moderne Firmen sitzen.

In Erlangen brauchte ich erstmal einen kurzen Rundgang, um dann doch noch ein Eis zu finden.

Mit dem ICE ging es dann hinein in ein Wochenende das mir rätselhaft bleiben wird.

Die Sammelnachricht an meine Freunde schon eine falsche Entscheidung, gerade ich, einer der die Individualität so schätzt falle in so ein einfaches Muster zurück. Kein Wunder das ich dann keine befriedigenden Antworten bekomme und Freitag Abend allein sitze. Das ich weder Freitag noch Samstag nicht in der Lage bin auf eine Party zu gehen liegt an einer eigenartigen Angewohnheit von mir gerade. Irgendwie ist es so, dass ich gebeten werden möchte, dabei ist dieser Ansatz falsch, denn im Weggehen und Freunde treffen war ich doch einst so stark.

Immerhin war ich beim Sport und im Tierpark, letzteres habe ich ob bewusst oder unbewusst allein gemacht.

Ich bin jetzt und das ist die wichtige Nachricht für dieses Wochenende Appfrei, das heißt ich bin frei von Romeo, Grindr, Tindr und was es da alles noch so gibt. Ich glaube der virtuelle Raum ist keiner in dem ich existieren sollte. Ich war einst sehr gut darin raus zu gehen und Kontakte zu knüpfen.

Ich bin jetzt wieder freier dafür.

Ich werd mein Leben leben

Ja es ist wahr. Ja ich hatte letzte Woche ein kleines Tief. Das ist in dem Beitrag „Älter werden“ bestimmt deutlich geworden.

Was genau eigentlich los war kann ich nicht sagen. Es ist wohl so, dass ich über meinen eigenen „Über mich“ Text gestolpert bin. Die Perfektion, die Macken, ich habe es nicht so unter Kontrolle gebracht wie ich mir das vorgestellt habe und dann ist das Kartenhaus der Gedankenwelt einfach zusammengestürzt und ich war ganz böse gefangen. Gut das ich es rausgelassen habe, mit Tränen Sonntagnacht 30 min lang bevor ich eingeschlafen bin.

Gut das ich Sonntag tagsüber was gemacht habe. Gut das ich eine Woche später ganz andere Zeilen schreiben kann.

Ich bin mir meinem eigenen Anspruch bewusst geworden und das es gar nicht schlimm ist auch mal zu scheitern, wenn eben Dinge nicht so funktionieren wie gedacht.

Also los dachte ich mir und schrie mir am Montag auf dem Weg zum Indiaca einen Satz ins Ohr:

„Ich werd mein Leben leben!“
„Ich werd mein Leben leben!“
„Ich werd mein Leben leben!“

Und siehe da es hat funktioniert. Auf auf zu neuen Taten mit einer Projektliste im Kopf.
Nun habe ich auf dem Balkon Salat angepflanzt, ob es funktioniert? No risk, no fun. Just try and give it a chance.

Ich habe mich sportlich betätigt. Wieder das bunte Programm aus Indiaca, Schwimmen und Badminton. Ja ich weiß, ich werde in keiner Sportart perfekt sein, aber das ist auch nicht mein Anspruch. Es geht mir um die Bewegung und um die Leute die dabei sind.
Ich lasse mich auch nicht verwirren von anderen. Nicht von denen die meinten ich wäre raus oder müsste auf Liste stehen. Ich kann das auch selber bezahlen und ich kann trotzdem noch Indie weggehen, ganz einfach Freitags Nacht.

Ich habe auch plötzlich kein Problem mehr den einen Ex-Freund zu sehen. Wenn er wüsste was er mit mir verpasst. Das Tempo was ich gerade wieder gehe ist hoch, ich bin so unheimlich aktiv, es ist so wunderbar. Dankeschön!

Niveauflexibel

Schöne Wörter, Schöne Sätze, schöne Freunde, schöner Osterbrunch.

Schöne Kommunikation? Sagen wir mal so, mit mir ist das immer recht speziell, da hat man schnell mal Spank und Fist als kleines Ostermenü.

Warum auch immer, ich bin für jede Abartigkeit zu haben, aber es geht auch besser. Philosophisch sozusagen. Ich habe da ein Problem. Aus dem Problem entbrennt eine Diskussion, es geht um dem Klimawandel, unsere Leistung dafür und dagegen, um Zukunft, um Bewusstsein und was ist wenn wir am Ende sind.

Über das Ende nachdenken, jetzt im Frühjahr ist nicht mein Stil. Gut kurz eingenickt bin ich, etwas müde die letzten Tage, viel darüber nachdenkend was Freundschaft nun genau ist, es etwas mit Abkopplung probiert, in neuem Fuß gefasst, so passiert das alles, der Lauf der Zeit eben.

Ich freue mich auf das was kommt, ganz besonders auf meinen Geburtstag. Einen schönen Satz den ich aufgeschnappt habe diese Woche

Die Alter ist nur eine Zahl mehr nicht, die Chemie muss passen.

So fest ich kann

Ich weiß das Krokodil, das beißt nicht. Ich mag Mode. Ich mag Mode die Gimmicks haben mit denen man nicht rechnet. Spacig war ich aus und habe 3 Zacken entdeckt. 3 Zacken wie von einem Krokodilbiss. 3 Zacken die nicht böse sind, es geht nur um ein bisschen auffallen in der allzu grauen Masse. Fresh halt.

Florian ich will ganz ehrlich zu dir sein. Die spannendsten Momente sind immer die, wenn sich wichtige Fragen klären. Dann wenn ich das kribbeln spüre und eine Antwort erhalte. Auch wenn es freundlich negativ ist, so bleibt eine Zeile die diese Woche mich ganz sehr motiviert hat.

Und ich halte meine Welt ganz fest zusammen

ich halte meine Welt so fest ich kann

und wenn du mich berührst fällt alles zusammen

alles zusammen

und ich halte meine Welt ganz fest zusammen

das niemand raus oder rein kann

und wenn du mich berührst fällt alles zusammen

fällt alles zusammen

* aus „So fest ich kann“ von „JULI“

Florian ich will ganz ehrlich zu dir sein. Das war eine tolle Woche. In jeder Situation die richtige Entscheidung. Ein sportlicher Auftakt mit Freunden, ein kribbelnder Mittwoch, ein perfekt strukturierter Donnerstag der mich am Abend mit Glück überströmt das es nicht fassen kann.

Der einzige Moment wo ich nicht ganz bei mir war, war dieser Freitagnachmittag. Da habe ich mich kurz verloren in Gedanken. An Freitage die mit D. um 17 Uhr begannen. Jetzt beginne ich allein und stehe manchmal vor dieser Leere, vor dieser Frage was mache ich jetzt mit all dieser Zeit. Ich kann so schwer allein sein, ich will immer Freunde und Freude um mir herum haben und ich brauche immer einen Plan.

Ich trieb auf das Juli Konzert. Das ist Musik die mich abholt und dahin bringt wo ich hingehöre. Midtempo Pop mit soften Mitspringpassagen, keine Platzangst, nette Gespräche, Gehalt in Tourshirt investiert, ja so soll das sein. Dann weiter in die „Heile Welt“ Club Mate, Orangina gelb und rot. Ein Abend mit Enddreißiger Freundschaft und mir.

Samstag wieder kurze Leere, aber ich war motiviert etwas draus zu machen. Also ein kleiner Ausflug an die Nordsee in der Frankfurter Allee und dann zum Badminton. Es zeigt sich wieder einmal. Mitdreißiger integrieren mich nett. Ich brauche den ganzen jugendlichen Scheiß gar nicht mehr.

Samstags nachts gehe ich aus, habe ich oben schon erwähnt. Wer clever ist, weiß was ich anhatte und wo ich war. Interessiert hat das vor Ort ein paar. Neu verkuppelt wurde ich nicht, aber ich treffe immerhin jemand der am nächsten Morgen mein Frühstücksgast ist. Dann trödel ich so dahin. Erwarte nochmals Besuch ob das nun was bringt oder nicht weiß nicht.