Veränderung

Veränderung beginnt im Kopf. Veränderung entsteht durch machen.

Kreativität ist das was du bist. Kreativität ist das was du machst.

Bin ich ganz nah dran oder doch noch weit? Momentan ist das alles ungewiss. Ich fühlte mich abgetrieben, die Gedanken verloren auf dem dunklen des Meeresgrundes. Ich musste mich sammeln. Stillstand war jetzt keine Lösung, Spontan musste es sein, denn manchmal ist Veränderung die beste Lösung.

Hauptsächlich habe ich mich modernisiert, diesmal nicht äußerlich oder modetechnisch, sondern technisch. Etwas eigenes besitzen, das auf dem Stand der Technik ist und sinnvoll meinen Tageslauf begleitet. Ich mag wieder etwas mehr zurückkehren zu dem wo ich mal hergekommen bin, klassisch zocken, an einer Konsole bei Sportspielen, diesen Wunsch habe ich mir erfüllt.

Dazu kombiniert und dekoriert neue Möbelstücke. Im Stil der Zeit, in dem Stil wie ich ihn mag. Die roten Kerzen auf blauem Steinsand brennen jeden Abend. Der Herbst kann kommen.

Nachziehen musste ich mit der modernen Handytechnik. Touchscreen beherrsche ich schon länger, nun das ganze in einer neuen Dimension mit Internet und Kommunikationsgarantie auch mobil.

Es eröffnet neue Dimensionen und Möglichkeiten, deswegen bin ich näher dran als je zuvor oder weiter weg als ich es je zu träumen gewagt habe.

Spezialitäten Kabinett

Weiße Turnschuhe, grüne Hose, bunte Neonfarbe Jacke, weißer Hut und ein bleiches Gesicht mit nichtssagender Brille. Diesen Mann, schätzungsweise Mitte 30, hätte ich in der U- oder S Bahn nur ein müdes Lächeln geschenkt. Aber ich weiß mittlerweile, das es in Berlin viele Verrücke Typen gibt und man nicht nur nach Aussehen urteilen sollte.

Interessante Menschen mit charakterlicher Tiefe und einer gewissen Leidenschaft zur Kommunikation sind es, die mich begeistern. Neulich meinte ein Junge im Chat zu mir, ob ich Kommunikationswissenschaft studieren würde. Ja es stimmt tatsächlich, ich bin auf dem Gebiet etwas perfektionistisch. Aber viel lieber etwas offen und schräg, als total verschüchtert.

Sicherlich ist so ein Spieleabend etwas speziell und hat nur im geringsten etwas mit coolen Indie-Pop oder Homoszenen in Berlin zu tun, aber es ist trotzdem amüsant. Das was ganz harmlos um 8 beginnt, endet meist zwischen 1-3 in großer Freude. Stunden der Kommunikation, zwischen Freude, Ärger und non verbalen Momenten.

Ich mag es.

Vom Suchen und Finden

Wenn schon suchen, dann das Glück. So sagt er der Berliner Songwriter Masen.

Man stelle sich einmal vor, es ist Freitag und dein Wochenende beginnt sich gerade Kopf zu stellen, gegen dich. Noch beschäftigt mit der Arbeit, beginnt gerade der geplante Tischtennistermin sich zu verabschieden. Im Kopf rechne ich schon die Minuten, die mir noch verbleiben. Irgendwie schaffe ich es dann doch. Dann halt das Abendessen to go auf die hand und schnell mit der Schnellbahn in die Stadtmitte. Ich Suche da ebenbürtige Mitspieler im Tischtennis und finde aber nur vom Ehrgeiz zerfressen Gegner. Also scheide ich im Doppel KO System schnell aus und suche mir die, die den Sport als Spaß verstehen und gewinne sogar.

Freitag Abend dann die erwartete Absage. Da gezielte Verabredungen bei mir nach wie vor nicht fruchten wollen, plane ich um. Aber auf was. Und so kommt es Samstag zu einem einfachen freundschaftlichen Treffen bei dem ich Dinge finde, die ich so nicht erwartet habe. Am Ausgang des Kunsthauses „Tacheles“ wird uns beiden Marihuana angeboten. Ja ich wusste ja noch nicht einmal wie man das schreibt. Angeblich soll man das rauchen wer weiß. Es vergehen die Stunden. Ich befriedige meine Lust auf süßes und werde in den Restposten von C&A fündig. Eine neue Jeans kleidet nun mein Bein. Es wird später und ich möchte nach Hause. An der Tram Station kommen 2 Typen Anfang 30 auf uns zu und sagen ganz unverblümt. Habt ihr Bock auf eine SM Session. Du bist der Passive und dein Freund filmt. Wir lehnen dankend ab das suchten wir nicht.

Sonntag Morgen ihr ahnt es schon. Es kommt die gewohnte Absage. Wie gut das ich bereits geplant habe. Also geht es tänzelnd mit der S Bahn zu meiner Tante. Eine Frau spricht mich an, ob ich an einer Kundenbefragung teilnehmen möchte. Ich habe nix dagegen und vertreibe mir ein paar Minuten in einem Gespräch, so kann man auch Menschen kennen lernen. Ganz in Ruhe vergeht der restliche Tag. Und darüber bin ich auch nicht böse.

Danke M&M