gefangen

Ein einzelner Händedruck und dabei haben wir uns nicht einmal in die Augen geschaut. Das ist also das Ergebnis eines zweiten Treffens. Es ist so konträr zu allem was ich bisher erlebt habe das ich immer noch nicht einordnen kann wo ich gerade stehe. Da habe ich sogar das Gefühl versagt die Neuropsychologie. Wir wissen wie wir es ausdrücken das wir uns lieben, aber wir wissen nicht wie wir damit umgehen soll. Also verschweigen wir das Problem einfach. Aber was tun wenn wir doch plötzlich einen Raum teilen. Das sich Interessen überschneiden ist natürlich und selbst in so einer großen Stadt wie Berlin ist immer Platz für ein Wiedersehen.

Also ist plötzlich alles Realität. Im Nachhinein wird mir bewusst, das nichts zufällig war. Der Ort an dem wir tanzten, die Art wie wir uns kleideten und auch die Personen die um uns rum waren. Alles gewohnt, alles vertraut und eigentlich wäre es dich nur ein kleiner Schritt. Doch wir beide sind gefangen und wissen nicht was passiert wenn wir uns übertreten und kommunizieren müssen. Ich vermisse den Diskoähnlichen Zustand in dem ich mich fallen lassen kann. Ich häre mein Herz nur allzu deutlich schlage, zucke, tanze, transpiriere und entscheide im letzten Moment einen Schritt.

Es bleibt nichts, nur das Gefühl das ich weiter dabei bleibe wie es schon in etlichen Beiträgen zuvor erwähnt habe.