Müssen kombinieren

Nicht aus dem Rhythmus kommen, nur nicht aus dem Rhythmus kommen. Eine Freundin und Blog Leserin fragte mich heute Morgen ob alles klar, ich sehe das als Warnschuss zu schreiben.
Wie komme ich darauf, die Überschrift meine ich natürlich. Ich habe mal nachgezählt. Von 5 Werktagen habe ich 3 so verbracht früh aus dem Haus zu gehen und abends nach Hause zu kommen, einmal sogar nachts. Da muss man natürlich kombinieren, was kommt früh in den Beutel, was begleitet mich tagsüber.
Am Montag war das schon fest eingeplant. Turnzeug und Schuhe rein, damit ich nach getaner Arbeit bei herrlichem Sommerwetter schnell im Sale shoppen kann, um es mir danach beim Vietnamesen gut gehen zu lassen und abends noch ein paar Bälle zu werfen.
Mittwoch war das auch recht einfach, da brauchte ich nur mich und einen Freund mit dem ich beim Kaffee sitzen kann und abends nochmals Freunde mir denen ich beim Abendessen sitzen kann, obwohl es das erste mall kühl war.
Schön ist es immer dann wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Sehen wir es als Randbemerkung für den Blog. Ich hatte einen netten Chat, ein paar Smiley flogen hin und her, Tischtennisschläger hatte ich für ein anderes treffen dabei und dann kam er mit der Idee noch was zu machen. Im Prinzip war es wie eine Reise in eine andere Welt, einmal nach Springpfuhl bitte. Treffen am Bahnhof und dann in seine sehr gepflegte Wohnung. Of Monsters and Men Ticket an der Pinnwand am Eingang, die Musik die ich gerade höre während die Zeilen hier entstehen, das kann ja nur gut werden dachte ich mir.
Aber ich mache es kurz, denn das habe ich gelernt oder geklaut keine Ahnung.
Wenn sich Jungs nicht bei dir melden, dann stehen sie einfach nicht auf dich. Ganz einfaches Prinzip!
So ist das und das heißt auch das ich ein schönes, sagen wir normales Wochenende hatte, mit 3x Party, einmal nackt, ein wenig freundschaftlichen Kontakt und weniger Schlaf als benötigt, deswegen entsteht das alles hier erst heute.

We used to wait

Wir sind es gewohnt zu warten. Überschrift diese Woche geklaut bei J. aus dem WhatsApp Status, aber eigentlich innerlich gemeint und angewendet auf M. und da sind wir schon wieder bei dem inneren Chaos, einer ständigen Aufruhr, kurzum diese Woche war so gut das ich Sonntagmorgen 7:30 Uhr auf dem Balkon sitze, meine Monster frei lasse und das Glück einfach rausheule.

 

Was War das, ach ja Montag ja eigentlich frei aber anstatt Füße hoch heißt es lieber mal das neue GMF besuchen. Gut der Mega Knaller war es nicht aber da bin ich glücklicherweise mittlerweile sehr konsequent zu mir selber das zu erkennen und einfach zu beenden, was gar nicht angefangen hat.

 

Also lieber montags tagsüber eine Waffel und ein Eis dann schön zu IKEA und zum Sport. Schreiben wir kulinarisch weiter mit asiatischem Krautsalat und Hähnchen in Mango soße. Natürlich kurzfristig und spontan mit 2 Freunden und einer Freundin.

 

Es bleibt dabei ich renne am Mittwoch quer durch die Stadt, setze mich ein für die Mietpreisbremse und genieße am Abend Steak, Pfefferlinge und Kartoffelgratin.

 

Es bleibt immer noch dabei, ich renne auch am Donnerstag durch die Stadt, schönes Kubb Spiel am Humanplatz, schönes Ipanema Eis und am Abend einem Knoblauchrausch à la Aglio e olio.

 

Ich Wechsel den Schreibstil, ich bin im Wochenende, ich könnte reden über das Date am Freitagabend, mach ich aber nicht, weil ich niemanden hinter her laufe.

 

Also lieber fokussieren auf Freunde und Zeit teilen am Ufer der Spree im Treptower Park. Abends Zeit teilen mit dem Manager Freund. Um die Platte hetzen, im Finale stehen, den Floor wechseln und Geschichten auspacken, unterbrochen von einer Umarmung und wildem knutschen. Nein ich verschweige dir nichts. Irgendwann schließt sich der Kreis auch dieser. Wir kennen uns nicht mehr einfach nur virtuelle da ist jetzt was und ich lasse es ganz langsam wachsen, denn nochmal ich habe gut genug in mir erkannt das alles auf mich zu kommt, ich muss nicht suchen, ich muss nicht hetzen, ich darf sitzen schweigen und genießen.

Wir haben es entdeckt

So warm, so feucht, so schön

 
Travel back in time: Morgen vor einem Jahr bin ich nach Tokio gereist, krass Flo, krass, krass, man kann es nicht schöner sagen.

 
Und was treibst du heute oder dieses Jahr für verrückte Sachen.

 
Man kann es noch nicht so genau sagen, die Asienreise könnte weg sein, das liegt an der Entscheidungsfreudigkeit der Mitreisenden, lieber jetzt noch nicht, lieber später, ich höre immer nur später, später und irgendwann hat man das Leben verpasst.

 
Stell dir vor Sie hätten sich nicht für dich entschieden, dann würdest du jetzt immer noch Bewerbungstexte tippen und gegen das drohende Hartz IV kämpfen. Aber Sie haben sich für dich entschieden und so darfst du jetzt mitmischen und genießen. Diensthandy, das teuerste Mittag essen von der Karte, leider geil und Bück dich hoch.

 
Stell dir vor Sie hätten sich damals nicht für dich entschieden. Dann würdest du, so Gott es will mit 85 im Schaukelstuhl sitzen und nicht daran denken wie das damals war irgendwann im Sommer 2003 und der Sache mit dem Absperrband und der Umkleide in der Turnhalle. Aber sie haben sich für dich entschieden und das wird dich begleiten ein Leben lang und weil ich damals so viel verpasst habe in meiner Jugend, muss ich jetzt jeden Tag 2- oder 3-mal so intensiv leben.

 
Das was ich eigentlich sagen wollte ist doch, dass ich eine heimliche Eis Liste in meinem Kopf führe von Vanille und Marille und Co von Sorten, Orgasmen bei weißer Schokolade mit Ingwer und Orange und den Überraschungen die es immer noch gibt, so zum Beispiel diesem kleinen Laden an der Falckensteinstraße das gerade einmal 17 Gefällt mir Angaben bei Facebook führt aber Eis am Stiel produziert wie du es in Berlin noch nie gegessen hast.

 
Es bleibt also fest zu halten, vielleicht braucht es dieses Jahr keine Reise um die halbe Welt, einfach mal in Berlin verirren reicht schon aus um überrascht zu werden.

Jubiläum

Die Glitzerblase weißt auf einen besonderen Moment hin. First birthday GIH – summer edition
Ich kaufe keine Likes, ich habe echte Freunde.

 
Heute ist der Abend wo ich auf dem Balkon stehe, mir den warmen Sommer Wind um die Ohren blasen lasse und die Kerze der Glückseligkeit auspuste.

 
Das Projekt GIH feiert für mich heute seinen ersten richtigen Geburtstag.
Projektstart 11. April 2013. Aber ihr kennt ja die Geschichten vom kleinen dominanten, dem nicht ich selbst sein und Freunde verlieren und verraten. 2013 war kein gutes Blog Jahr. Keine Knaller, keine Klassiker.

 
2014 ein Zurück kämpfen ohne Blog und dann eine Explosion in mir. Es begann am 3. Juli 2014 mit Krass Flo krass krass, einem Zwergaufstand und der Feststellung Wir werden Freunde. Dieser Blog, dieses Schatzsuche nach Worten und Begebenheiten macht mich so glücklich das ich einfach mal eine Laudatio schreiben möchte für euch.

 
Der größte Dank geht raus an meinen Manager, den Mann an der Technik, der der das Blubberblasen Design mit mir umgesetzt hat. Der, der mit mir die wohl meiste Zeit hier in meiner großen kleinen Welt erlebt hat. Der, der mich immer motiviert, kritisiert und die Bühnen dieser Welt rockt und wenn es schief läuft in die Seite sticht.

 
Ein Dank geht raus an den anderen Manager. Der, der mit mir dieses großartige Abenteuer in der Mega City in dem fernen Land der aufgehenden Sonne überlebt hat. Der mit den tollen Sprüchen, Karriereberater und Club Begleiter ist. Und am Ende standen wir sogar vor Gericht, ach was haben wir gelacht.

 
Ein lieber Gruß geht raus an meine Mädels, die ritzen, kotzen, kiffen, saufen, feiern, aber auch mit mir kochen, lachen, schmunzeln und unterwegs sind, sei es auf dem Land oder im Club.
Ich klatsche für die, die mit mir schwofen gehe, dem Kappenträger, dem großen Schlanken mir der Bummelmütze, der kleinen und der großen rothaarigen, die mich auf dem Spieleabend verkuppelt hat, dem Informatiker mit dem Blaukopf, dem Tanz Mädchen aus der Elektrostube, Set ab 5, dem Mädel mit den knallroten Lippenstift, dem Mädel vom Spieleabend, dem der mich als Berthold Brecht auf die Gästeliste geschrieben hat und alle anderen die mich schubsen und mit mir tanzen, dem weisen Indie Mann der die Platten tanzen lässt, dem göttlichen, dem der mich Neon tanzen lässt, dem Mann der eine Frau ist, eine Airline besitzt und die Kugeln flitzen lässt.

 
Ich verneige mich vor euch sportlichen unter euch. An den Daddy, dem nie zufriedenen, dem Verhaltenstherapeuten mit Kunstgeschmack, dem großen schnellen beim Sprint, dem Hartz IV Widerstandskämpfer, dem Nachbar aus Treptow, dem Doktor für eine Nacht, dem der mich Fritzel nennen darf, auch wenn dieses Wort unglaublich negativ belegt ist, dem Pharmazeuten für Samstags, die Mädels für Mittwochs, dem großen schlanken der gerade seine Master Arbeit abgibt und alle anderen die den großen und kleinen Federball mit mir flitzen lassen.

 
Geherzt und umarmt ist mein kleiner Indonese, mit dem ich so toll essen gehen kann, meinem Kaffeefreund in Weißensee der den besten Mix spiel der alte Kubbfreund und der, der im Flax flaxen machen lässt. Alle die, die ertragen wie schief ich singen kann. Meine kleine Maus für einen Kuss, der Bi Junge für den anderen Kuss, dem Kugelblitz, dem Kapitän vom Müggelsee, dem großen sportlichen mit dem Hut, dem Sonntags Zeitungsleser, dem hoodietragenden Sozialberater, dem Kimmenlecker aus dem Zauberwald, dem Logorrhoekranken, den ganzen Jungs die suchen, finden und verlieren.

 
Ein Kuss für den der Teil von mir war, sag mir was hast du heut Abend vor, ach ich weiß es ich sing Queen für dich aber von ABBA und tanze atemlos Samba.

 
Ein allerletzter Gruß für eine ganz frische noch nicht einmal paar Stunden alte Freundschaft, dem schwulen Nachbar unter mir und seinem Freund dem Holländer. Großen Dank für Tischtennis, Essen und die tiefgreifende Diskussion über Erdgeschoss, Hochparterre und die falsch nummerierten Klingelschilder.

 
Und eins bleibt noch.

 
Ich hab das Gefühl zu leben, wenn ich etwas von mir gebe… Unaufhaltsam

 
Auf ein Neues schönes Blog Jahr.

 
Prost

Ein Tag

Eine Dokumentation darüber, was ein Tag ist.
Ich stehe um 6:39 Uhr auf. Ich bin da exakt, schalte den Welter aus und das Radio an. Ich koche Cappuccino in einer roten Tasse. Ich gehe auf Toilette, nutze Deo und wasche mich kurz, ziehe mich an. Im Radio läuft ein Agathe Bauer Song, ich balanciere Brot, Käse und Müsli zum Frühstückstisch. Im Radio laufen Nachrichten, Verkehrsfunk und Wetter. Danach kommt Homo Pop und eine Comedy.
Ich verlasse das Haus um 7:25 Uhr, vorbei an der Installation am S Bahnhof Schöneweide und steige in die S Bahn um 7:38 Uhr an. Ich lese kurz über eine Anleitung zum Unglücklich sein und baue an meiner virtuellen Stadt in Sim City. Umsteigen an der Bornholmer Straße und Ankunft 8:15 Uhr am Eichborndamm.
Einloggen auf Arbeit, Frühbesprechung, Mails checken, in Halle 5 gehen und organisieren, auf den Kollegen warten und Lack an mischen. Mit Problemen an der Kreiselpumpe kämpfen und Fehler in der Elektrik quittieren. Ein Vormittag vergeht.
Zum Mittagstisch Hirtenpfanne und Vanillepudding mit Birnenspalten.
Zurück an den Arbeitsplätzen, schlechte Nachrichten, Überdosierung an MB01, rechnen, planen, diskutieren bis 16 Uhr.
Schnell auf den Scooter und in den X33 und 122er Bus. Bei der Tante im Garten sitzen und mit den Eltern reden, über Urlaub, Pläne, Mode, Verletzungen. Brot essen und an ein Viertel von dem Erdbeerkuchen.
Weiter in den 155er Bus und die S2 zu Dussmann an der Friedrichstraße. Mit D. und D. die letzten 3 Lieder von Balbina hören kurz Bücher und CDs ansehen.
Nach Hause mit der S7 und S9, wieder vorbei an der Installation am S Bahnhof Schöneweide, zur Nachbarin bei veganem Chili auf dem Balkon den Abend ausklingen lassen. Darüber philosophieren wie sich der Bezirk entwickelt, staunen und Diskussionen anstoßen.
23:42 Uhr ein letzter Tanz auf dem Balkon
Gute Nacht

Dem Regen

Dem Regen ist die heutige Überschrift gewidmet und das der Autor schreibt.
Immer auf der Suche nach dem was hängen bleibt, diese Woche sehr gemischt. Das Bunte erkennen meine Aufgabe. Der Start in diese Woche war, auf der Suche nach einem schönen Wort habe ich mich auf dröge geeinigt. Das ist norddeutsch und reiht sich ein in eine Liste das etwas sowas beschreibt wie trocken, langweilig uninteressant.
Immer auf der Suche nach etwas besonderem zu sein kann auch anstrengend sein. Da verlerne ich es den tollen Start mit Indiaca zu viert. Schwimmen und Essen und Badminton bis zum schweißigen Adlerlass, zu schätzen. Donnerstag war ich sogar soweit gegen schlechte Laune zu kämpfen. Das kenne ich und hatte es letztes Jahr schon. Ihr wisst ja eingesperrt in einem kleinen Labor, gefangen in der Lethargie und dem Staub und Dreck der Maschinen der 80er Jahre. Was diese Woche genau war weiß ich nicht. Vielleicht lag es an der dummen Aufgabe etwas in Englisch zu schreiben und der Tatsache, dass ich etwas Zeit dehnen musste bis zum Feierabend. Ich lieber Herausforderungen, auch im Beruf, und kann mich nicht nur mit Routine abfinden.
Also flüsterte ich mir in der S Bahn zu. Zähne zusammenbeißen. Einen Tag noch, dann ist Wochenende und ich kann wieder ausbrechen, Freunde treffen und das machen was lebenswerter ist denn je.

Innerlich zerreißt es mich.

Die einen warten schon im flax und knutschen mich ab, da steht kaum 2h später der nächste vor dem Imperial Club zur Propaganda Party bereit. Ich stehe schön auf der Gästeliste so wie sich das gehört, die Party ist blöd, der Schwede hübsch, warum man dem ins Haar wichsen kann weiß er nicht, wir lassen das so stehen als Zitat des Abend und ich trage es in den Blog. Also tragen wir unsere Füße zu McDonalds sitzen bei Iced Shake und einen formvollendeten Cheese Burger.

Innerlich zerfleischt es mich

Samstags waren so viele aus zum Demonstrieren aus, ich blieb zu Haus. Wir sind alle anders, wir sind alle gleich. Eigentlich bescheuert das ich immer noch entscheide zwischen hetero und gay weggehen. Und so spaltet sich der Abend in eine gepflegte heterosexuelle Veranstaltung und dem Versuch Fuß zu fassen in einem Club, in dem ich mich gerade nicht wiederfinden. Freunde reißen an meinen Arm, aber ich bin fixiert es gay zu treiben. Die Neon stunde ab 3 hat es mir wieder angetan und so wird es ein langer Abend mit anderen Freunden bis 6.
Flexibel bleiben, eine letzte Reise noch, raus aus dem Bett kurz vor 2 und flaxen im Flax, mal wieder, dann ein Toffie Käffchen und mit dem car2go das erste mal tanken fahren. Endstation Remix Abend und schon wieder am planen für die nächsten Tagen.

Mit Seife geht die wohl nicht weg.

Kygo – Epsilon

 

Allergische Reaktion

Die Woche begann gut, die Woche begann schön, mit einem Schmunzeln auf beiden Seiten. Ein Freund von mir verlies die Insel Berlin für kurze Zeit und so gab ich diese Zeilen mit auf dem Weg.

Ich halt den Platz für dich in Berlin besetzt, ich pass auf das keiner über dich petzt.

*aus MIA. Biste Mode

Es war ein schöner Auftakt in die Woche.

Bei der Suche nach der heutigen Überschrift habe ich mich trotzdem in die negative Ecke vorgewagt, es ist das was hängen geblieben ist, diese Nacht von Dienstag auf Mittwoch, wo ich kurz nach 4 mit geschwollener Nase aufgewacht bin und wach lag und grübelte. Es war auch der Beginn von etwas schnellem ganz spontan schönem dieser Woche. Ich gebe zu ich tummle mich in einem Forum und hatte tags darauf ein Date zum Tischtennis, ich erwische mich dabei ein bisschen auf Bart zu stehen, aber so ganz das gesuchte ist es wohl auch nicht.

Also rein in das Abenteuer, denn das was hängen bleibt, ist meist sowas wie mein Monsterprogramm zum Wochenende. So ging es freitags ganz pünktlich nach der Arbeit zum World press photo award und weiter in der Berlinische Galerie zur Ausstellung „Radikal modern“. Abends dann eine Aneinanderreihung von dem was ich gern mache und Liebe, Flammkuchen im Xion, it´s Hokey Pokey time danach, viele Schläge beim Badminton, der Arm Schmerz, die Laune sinkt und steigt danach im flax wieder an, ich treffe die die Freunde sind, den der mal Freund war und sehe Menschen die sich nicht für mich interessieren und wage danach ein paar Tanzschritte im Rosis, ach schön wars, aber auch nicht mega zum ausrasten.

Samstags tat ich das was ich immer tat, erst Badminton dann Schwuz, alte und neue Gesichter, ich sollte mich aber trotzdem mal fragen warum ich mich nicht überwinden kann doch mal jemand an zu flirten, ich bin da sehr eigen geworden.

Kontakte knüpfen und halten noch auf dem Stadtfest und jetzt

Gute Nacht

Ich

Zu Beginn ganz plakativ ein Selfie, fortgesetzt wird mit Selbstironie.

Ich, welch ein schönes Wort. Aber bin ich doch mal ehrlich, ist dieser Blog nicht zu selbstbezogen, eine Aneinanderreihung von Gedanken, Texten, Bildern und Glück, immer wiederkehrend gedacht in Gefühlen und Projekten die ich beginne und beende.

Ich, der es immer noch nicht fassen kann, ich der mächtig stolz drauf ist, ich der in einer Abteilung für Produktentwicklung arbeitet, hat die Macke entwickelt in Projekten zu denken.

Das Projekt „Wohnung“ wurde auf Eis gelegt und erhält den Status „on hold“ Es ist noch ein wenig zu früh sich so ernsthaft damit zu beschäftigen wie in den letzten 2 Wochen. Der Traum zentral zu wohnen bleibt.

Zunächst bleibt das Pendeln und das Projekt in der S Bahn Musik zu hören, weil mir das einfach verdammt gut tut. Das gliedert sich dann auf in die Unterprojekte, Spotify Premium besorgen, Kopfhörer besorgen und mobile Internetverbindung überprüfen.

Ich der glaubt 2015 macht gar keinen großen Unterschied, verglichen mit 2014. Ich bin im Takt, halte einen kleinen minimalen Freiraum für Überraschungen wie den Besuch im Wintergarten Varieté zu Beginn der Woche.

Ich den die Lust gepackt hat, fleißig schwimmt und im Badminton prompt die nächste Leistungsklasse erklimmt.

Ich der sich die Zeit nimmt für Freunde und Ausflüge.

Ich – perfekt.

Kurz und lang

Kurze Woche und langes Wochenende, also, also schreiben wir das heute mal antichronologisch, das bringt Schwung und Abwechslung in diesen Blog, der eigentlich nur auf Cool tut und sich jede Woche mit den verdammten gleichen Fragen auseinandersetzt.

Wer bin ich? Wo bin ich? Was ist das alles? Ein paar Geschichten über Freunde, Selbstreflexion und der ständige Drang nach Perfektion, es war auch diese Woche nicht anders und trotzdem gehört diese Woche auch in eine Schatztruhe an Dingen die ich erlebe.

Ich bin das gar nicht mehr gewohnt bis 5 Uhr aus zu sein und bis 14 Uhr zu schlafen, aber diesmal war der Bedarf einfach da. 4 freie Tage, davon an 2 Abenden mit Freunden die einen zärtlich in die Seite mobben, ihren Schwanzdurst stillen wollen, oder einfach nur mit einer Mate in der Hand und einer Kappe auf dem Kopf tanzen wollen.

Also anders ausgedrückt, einmal Geburtstag im Bang und Bang bei den Klangtherapeuten gefeiert und das andere mal im Rosis einem Lebensentwurf gelauscht, der heute nur Charts spielen wollte. Schichtbeginn 3 Uhr, Ende offen.

Ich bin meiner Linie treu geblieben, die Wege führen zur Karaoke immer in eine bestimmte Bar, das mich da eine Freundin und ein Freund überraschen, die gar nicht so sexuell geneigt sind wie ich, freut mich sehr. Das zeigt mir doch das ich da nicht ganz fehl am Platz bin, trotz des Alters das steigt und steigt, aber das ist ja jetzt seit ein paar Tagen ein running Gag. Ich mache einen auf 19 und bleibe jung.

Etwas Kultur konnte ich mir auch gönnen, in der Volksbühne bei Mit Vergnügen gab es viele musikalische Überraschungen und on Mieze „Biste Mode“ feat. Dem Berliner Kneipenchor, schön war´s, unglaublich das diese Frau mit immer wieder Gänsehaut auf den Körper zaubert.

Wenn ich auf eine Sache diese Woche auch noch stolz bin, dann ist es wieder eine gelungene Zeitplanung, alle Freunde zu sehen und sich selbst treu zu bleiben und etwas zu tun, bei gekochtem Spargel und Kartoffeln. Ich habe das Projekt mit der bunten Bettwäsche erfüllt und bin jetzt quasi fertig mit allem was ich mir einst wünschte und zack ich baue auf und reiße nieder, schaue ich mir eine Wohnung in Mitte an und habe diese in der engeren Wahl, wenn der Vermieter das auch so sieht heißt es ganz schnell neues schaffen, aber zum Glück kann man fast die gesamte Einrichtung übernehmen.

Chinesische Suppe und Sesam Fondue

Ihr kennt mich. Eigentlich ist Blog schreiben nur Sonntags mein Ding. Heute breche ist aus, also muss was besonderes passiert sein.
Ich habe ein Übermaß an Energie in mir. Meine Eltern haben sich fürs Wochenende angekündigt, die Planung steht schon, die Wohnung ist auf Hochglanz poliert und ich habe freie Zeit.
Was also tun?
Ihr wisst das ja, gerade geht ganz viel Sport, Sport und nochmals Sport. Ich habe da mit Badminton angefangen, erst ganz langsam stolperte ich vor 2 Monaten noch übers Feld, ging artig zum freien Spiel am Samstag und zum Training für Einsteiger am Donnerstag. Bei mir ist das so, das ich mich in eine Sache richtig reinsteigern kann, mit viel Wille und Ehrgeiz. Also heute auf zum Training für Fortgeschrittene Anfänger. Ich wusste nicht wie das abläuft, also bin ich in eine leichte Schüchternheit verfallen und genau im falschen Moment wollte ein kleiner Giftzwerg das ich nicht mit trainiere und einfach frei spielen.
Also zurück auf die Bank und erst mal Rat suchen bei einem den ich Bekannter oder Freund nenne. Nix da, rin da und mitgemacht. Der Trainer war schon voll bei der Sache und so gab es erstmal aufwärmen und dann ein kleines Königsspiel. 3x gewonnen und einmal ganz knapp gegen den Giftzwerg verloren, der gar nicht glauben wollte das ich auf dem Feld bin. Mit mir würde das ja nix bringen, aber das hätte er mal besser nicht gesagt. Der Trainer ging flott weiter in seinem Programm. Seine chinesische Aussprache sorgte für viel Spaß bei mir. Statt dänisches Doppel verstand ich chinesische Suppe und einmal auch Sesam Fondue. Am Ende bin ich total platt und trotzdem immer noch voller Tatendrang.

Ich bin jetzt

Ich bin jetzt. Ich habe jetzt. Techniker. Gehalt

Diese Woche war zunächst geprägt von ihrem ganz normalen Rhythmus. Sport am Montag und Dienstag, dazu gutes Steak, fertig aus.

Ein kleiner Bruch, geschäftlich gesehen hat es mich nach Bayreuth, Nürnberg, Neustadt an der Aisch, Gerhardshofen und Erlangen getrieben.

Okay von Bayreuth habe ich nur das Hotel gesehen und von Nürnberg nur das Messegelände, aber immerhin das, weil ich nun weiß , ich bin wirklich angekommen in einer professionellen Welt und ich werde geschätzt von Kollegen auch außerhalb dieser Welt.

In Neustadt an der Aisch gab es dann auch etwas Zeit für einen kleinen Spaziergang und ein zünftiges Abendessen. Gerhardshofen ist zwar nur ein Dorf, aber es ist immer wieder verblüffend das gerade da extrem moderne Firmen sitzen.

In Erlangen brauchte ich erstmal einen kurzen Rundgang, um dann doch noch ein Eis zu finden.

Mit dem ICE ging es dann hinein in ein Wochenende das mir rätselhaft bleiben wird.

Die Sammelnachricht an meine Freunde schon eine falsche Entscheidung, gerade ich, einer der die Individualität so schätzt falle in so ein einfaches Muster zurück. Kein Wunder das ich dann keine befriedigenden Antworten bekomme und Freitag Abend allein sitze. Das ich weder Freitag noch Samstag nicht in der Lage bin auf eine Party zu gehen liegt an einer eigenartigen Angewohnheit von mir gerade. Irgendwie ist es so, dass ich gebeten werden möchte, dabei ist dieser Ansatz falsch, denn im Weggehen und Freunde treffen war ich doch einst so stark.

Immerhin war ich beim Sport und im Tierpark, letzteres habe ich ob bewusst oder unbewusst allein gemacht.

Ich bin jetzt und das ist die wichtige Nachricht für dieses Wochenende Appfrei, das heißt ich bin frei von Romeo, Grindr, Tindr und was es da alles noch so gibt. Ich glaube der virtuelle Raum ist keiner in dem ich existieren sollte. Ich war einst sehr gut darin raus zu gehen und Kontakte zu knüpfen.

Ich bin jetzt wieder freier dafür.

Ich werd mein Leben leben

Ja es ist wahr. Ja ich hatte letzte Woche ein kleines Tief. Das ist in dem Beitrag „Älter werden“ bestimmt deutlich geworden.

Was genau eigentlich los war kann ich nicht sagen. Es ist wohl so, dass ich über meinen eigenen „Über mich“ Text gestolpert bin. Die Perfektion, die Macken, ich habe es nicht so unter Kontrolle gebracht wie ich mir das vorgestellt habe und dann ist das Kartenhaus der Gedankenwelt einfach zusammengestürzt und ich war ganz böse gefangen. Gut das ich es rausgelassen habe, mit Tränen Sonntagnacht 30 min lang bevor ich eingeschlafen bin.

Gut das ich Sonntag tagsüber was gemacht habe. Gut das ich eine Woche später ganz andere Zeilen schreiben kann.

Ich bin mir meinem eigenen Anspruch bewusst geworden und das es gar nicht schlimm ist auch mal zu scheitern, wenn eben Dinge nicht so funktionieren wie gedacht.

Also los dachte ich mir und schrie mir am Montag auf dem Weg zum Indiaca einen Satz ins Ohr:

„Ich werd mein Leben leben!“
„Ich werd mein Leben leben!“
„Ich werd mein Leben leben!“

Und siehe da es hat funktioniert. Auf auf zu neuen Taten mit einer Projektliste im Kopf.
Nun habe ich auf dem Balkon Salat angepflanzt, ob es funktioniert? No risk, no fun. Just try and give it a chance.

Ich habe mich sportlich betätigt. Wieder das bunte Programm aus Indiaca, Schwimmen und Badminton. Ja ich weiß, ich werde in keiner Sportart perfekt sein, aber das ist auch nicht mein Anspruch. Es geht mir um die Bewegung und um die Leute die dabei sind.
Ich lasse mich auch nicht verwirren von anderen. Nicht von denen die meinten ich wäre raus oder müsste auf Liste stehen. Ich kann das auch selber bezahlen und ich kann trotzdem noch Indie weggehen, ganz einfach Freitags Nacht.

Ich habe auch plötzlich kein Problem mehr den einen Ex-Freund zu sehen. Wenn er wüsste was er mit mir verpasst. Das Tempo was ich gerade wieder gehe ist hoch, ich bin so unheimlich aktiv, es ist so wunderbar. Dankeschön!

Älter werden

Ich weiß nicht was ich von diesem Wochenende halten soll. In mir schwankt es extrem. Auf der einen Seite golden strahlend in der Sonne tanzen, auf der anderen Seite nachts im Club gegen sich selber und den inneren Dämon kämpfen.

So ein Geburtstag ist ein guter Gradmesser wieviel Freunde man wirklich hat. Wer kommt persönlich, wer denkt in besondere Form an einen, wer sendet einen kurzen Gruß, wer übergeht es völlig.
Das Bild das sich diesmal zeichnet ist klar. Mein Freundeskreis ist älter als ich, diese Analyse überrascht mich doch sehr. Gerade ich, als einer der in den letzten Monaten stark der Jungendlichkeit nachgerannt ist, muss einsehen, dass sich nun alles setzt. Wilde Partys sind nicht mehr, lieber trifft man sich in einem kleinen Kreis und diskutiert erlebtes und Vergangenes. Oder man treibt Sport und geht in eine Bar, oder man geht tanzen, um da dann festzustellen, dass da keiner ist den man kennt.

Und für eine Nacht kämpfe ich mal wieder gegen mich, laufe im weitesten Sinne jemand hinterher der an diesem Abend für kurze Zeit ein Schnittpunkt ist und erhoffe mir Dinge die nicht kommen werden. Ich weiß das alles mal war, eine andere Zeit letztes Jahr zusammen, das ich das gerade nicht habe schmerzt mich sehr, dass ich oftmals beim kennen lernen zu oberflächlich bin weiß ich auch. Und nun werde ich nicht alles ändern, aber ich bin mir bewusster wer wirklich Zeit mit mir teilt, an welche Orte es sich lohnt zu gehen und trotzdem suche ich immer noch nach der perfekten Zeit.

crazy words

Verrückte Worte. So verrückt war die Woche doch gar nicht und dann trotzdem schreiben. Nicht außergewöhnlich aber trotzdem erwähnenswert, denn jetzt wo ich niederschreibe, weiß ich was in Erinnerung bleiben wird.

Wo ist denn hier die Scheiß Vergangenheit?

Nicht weit weg wenn man richtig schaut, immer wieder Sonntags, Worte zum zurück blicken und nach vorne schauen. Nach einer regulären Woche mit Indiaca, schwimmen essen und Ko oder Co. Wo ich gerade über Co stolpere. Ja es gab einen Spieleabend und ja Scrabble war toll, weil Co nämlich auch ein vietnamesisches Volk ist und Grüntees gerade total in sind. Wer noch nicht wusste, das sich der Autor von Scrabble bei der Buchstabenverteilung an einer Titelseite der New York times orientiert har, der weiß es jetzt. Mein Unnützes Wissen sollte locker für einen Auftritt bei Wer wird Millionär reichen.

Ap­ro­pos Auftritt. Ich bin dem Thema der Lesebühne treu geblieben und war diesmal bei „crazy words“ im Danziger 50. Anständig ging es pünktlich um 16 Uhr los, weil das ganze in das Rockradio übertragen wurde. Passend dazu gab es von mir dann auch „Anstand“ und „Das Ende der Coolheit“

 

Und das ist auch schon das Ende.

Deine Vergangenheit

Sturm, Aufruhr, ein lautes Lachen schallt durch Berlin Weißensee.

Was ist passiert?

Einer/eine weiß das genau!

Es gab einen Kommentar zu meinem letzten Beitrag, freischalten brauche ich das nicht, weil es lächerlich ist.

Es ist immer ein schmaler Grat zwischen meiner privaten Person und dem Blog als Kunstform und wenn ich es genau nehme trenne ich es auch. Das heißt wer nach meinem realen Namen sucht wird nicht zwingend hier landen oder eben doch, weil es gab ein kleines Schlupfloch.

Das hat jemand ausgenutzt und direkt losgelegt, wegen den vielen Rechtschreibfehlern und der Kommasetzung und das alles ja so lächerlich sei. Gut da ist was wahres dran, da habe ich wohl bei Frau V. im Deutschunterricht nicht richtig aufgepasst, aber das hier ist ein Blog, das ist Kunst.

Wenn du das Gelaber zum ablachen fandest, ist es dein Problem. Es muss schon etwas Energie gekostet haben jetzt 12 Jahre danach nochmal zu einem Mobbingversuch anzusetzen.  Ich sag dir mal was, wer vom Park Inn Hotel springt, als Model im Schwuz läuft und in der Busche auf der Bühne steht, dem schockt nichts und niemand mehr. Gelaber ist das was du hier bringt, ablachen ausdrücklich erwünscht.  Meine Freunde haben es bereits getan. Ja du hast richtig gehört. Freunde, das was du mir damals wohl nicht gönnen wolltest habe ich in der Großstadt geschafft. Du bist wohl im Dorf hängen geblieben mit deinen Gedanken irgendwo in der spießigen Provinz.

Vielleicht war in dem letzten Beitrag eine kleine Schwäche zu erkennen. Ich hatte für das Wochenende keinen sauber ausgearbeiteten Plan, aber dann hat es sich doch ganz schnell ergeben, wie ich das bereits gedacht hatte. Freitag also einfach bei Freunden, eine gemütliche Runde ein paar Gespräche, ein House DJ Set von einem geschätzten Freund. Samstags spanne ich aus in dem Wissen Abends mit anderen Freunden im Kino zu sitzen. Sonntag treibt es mich in das quirlige Kreuzberg in den breakfast market und wieder zurück. Club brauche ich nicht den kann ich selber zu Hause auflegen, aber ihr die mich vermissen seht mich bald wieder. Man kann halt nicht alle Freundeskreise bedienen.