Deckendekorationsfetisch

Ich mach das jetzt Montags, weil mir der Sonntag neuerdings so wichtig geworden ist, für andere Dinge tagsüber, dass die Kraft abends dann fehlt.

 
Neuerdings ist es ja Mode mit Punkten die Woche zu beschließen und so ist es dann auch wieder das ich weit über dem Durchschnitt durchgejagt bin. Für den Blog dagegen hagelte es Noten die gerade so ausreichend sind, das liegt daran das ich in letzter Zeit Montag bis Sonntag einfach nur so hingerotzt habe, ohne Hirn und Verstand, ohne Raffinesse, das Gold und der Glanz alter Tage es bröckelt und wird zu Staub.

 
Dass das nicht so ist dafür habe ich mit der Überschrift gesorgt, aufgeschnappt an dem Ort der 2. Wohnzimmer ist und an dem man manchmal nicht weiß was ist. Zum Abendessen gesellt sich diesmal jemand neues und alte Bekannte es wird witzig und am Ende wissen wir der Ort an dem ich mich befinde kann eben auch mal für ganz geheime Fetische sein.

 
Ich habe neben dem üblichen Programm der letzten Wochen, diesmal noch Kino mit anschließendem Vapiano ergänzt. Star wars war´s, ein schöner Film bestimmt, aber ich kam nur langsam rein in die Story.

 
Ganz besonders gefreut hatte ich mich auf den Freundschaftstag bei Massage und Schnitzel, am Ende war es genau so wie erwartet, das eine neue und ungewohnt, das andere altbewährt, getraut und abgehackt, trotzdem finde ich diese Idee von Spa und entspannen ganz gut passend zu mir.

 
Schwapp war noch, eben genau einer dieser Ausflüge am Sonntag die den Tag so sinnvoll machen, zurück am Abend und direkt beim Handball für 1h eingepennt, aber nicht so schlimm, auf ein neues.

Anstand

Was macht Berlin nur aus mir. Es ist mir wirklich peinlich zu spät zu kommen, auch wenn ich wenig dafür kann.
Du tapferer Junge hast viel mit mir durchgemacht heute. Umgebucht vom Potsdamer Platz, auf den Alexanderplatz, auf das Ostkreuz und letztendlich wieder auf den Alexanderplatz.
Ich lieg in deinen Armen, atme durch und weiß nicht wie ich es sagen soll. Komm wir erklären uns Berlin.
Auf geht´s. Am Potsdamer Platz die erste Überraschung, ein roter Teppich, nicht für uns aber er versperrt uns den Weg. Sony Center, wir suchen einen Geldautomat und erklären uns dreidimensionales denken. Erst im Untergrund werden wir fündig.
Dann geht es hinauf, mit dem 2. schnellsten Fahrstuhl Europas. Komm wir erklären uns Berlin, im Nebel und Smog. Wo ist der Hauptbahnhof, wo der Kurfürstendamm und was steht da eigentlich auf dem Schild an dem Gebäude in der Ferne.
Pausieren, im Panoramacafe. Ja wir werden ernst genommen und zu Kaffee und Kuchen taucht Berlin sich in die Dunkelheit und das Licht wird rot.
Wir gehen weiter, zurück mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas. Es kribbelt im Bauch, wir atmen durch, es ist lustig.
Du bist dran. Erklär mir Berlin. Brandenburger Tor. Abgeordnetenhaus und Kanzleramt, über die Spree zum Hauptbahnhof. Weiter mit der S Bahn. Ich bin dran, eine Frau möchte wissen wo man Deutsch essen kann. Ich erkläre es. Du bist dran. Lush hat Badekugeln, ich seh mich baden. Weiter, vorbei an Musik und im Licht der Stadt zurück.
Wir sind dran, eine kurze Umarmung und schon ist es vorbei.