Maispaziergang

Ich dachte eigentlich das Wochenende soll der Erholung dienen aber bei F. ist das wohl anders, der ist ja nur unterwegs. Was für ein schöner Satz am Sonntagabend von einem meiner Freunde und gleichzeitig Barbesitzer. Gleich 3x sollte ich abends für ein paar Stunden in diesem 2. Wohnzimmer zu finden sein.

 

 

Um zu sortieren was ich diese Woche alles erlebt habe will ich mit etwas ganz unspektakulärem anfangen. Ich war spazieren im, ach das darf ich ja noch nicht sagen. Jedenfalls liegt der Mietvertrag mir seit Freitag vor und es ist nur noch ein Detail abzustimmen dann wird unterschrieben und im September umgezogen. Eins kann ich ja sagen, Mitte was ich mal favorisiert hatte, wird es nicht werden, klingt ja auch doof zu sagen ich mache einen Spaziergang im Mitte, das wäre grammatikalisch falsch und würde ja nur zeigen das ich damals bei Frau V. nicht richtig aufgepasst habe.

Den Rest runter zu erzählen macht jetzt keinen großen Sinn.

 

Man hat sich also dazu entschieden in der Schenke zu Erdbeere das 10 jährige Mobbingfestival zu zelebrieren, gut nicht alle gehörten dazu, aber was habe ich schon zu erwarten von den Leuten da, schade um die paar Jahre die man mir versaut habe, aber dazu bin ich hier um mir das jetzt schnellstmöglich zurück zu holen.

 

Ich war mal so gut darin in Projekten zu schreiben, eine Eis Liste die führe ich noch und ist am Montag dann wieder um einen Tipp nahe Mauerpark erweitert wurden, fragt mich.

Auch wer essen gehen mag wird recht schnell 2 neue Tipps von mir bekommen.

Sport war auch noch angesagt, einmal auf Höchstleistungsniveau, einmal gut und einmal entspannt.

 

Die Sache ist, feiern gehe ich immer noch ganz gern, aber ich halte Ausschau nach was neuem, es soll hetero werden, elektronisch, gern groß, auch mal an der Tür sich abweisen lassen, ich bin jetzt Ende 20 keine Schande also.

 

Es gibt so viele Dinge die unaufgezählt bleiben aber dieses flache runterschreiben wäre ja auch niveaulos.

 

Im Stillschweigen

Wir hatten uns noch einmal diese Chance gegeben. Vereinbart waren ein Treffpunkt und eine Uhrzeit. Erschienen bist du nicht. Es war deine und unsere Entscheidung. Es ist das Ende einer Serie, von der es keinen neuen Anfang geben wird.
Reden wollten wir. Einen genauen Ziel oder Plan hatten wir nicht. Es wäre wohl auch nur mehr um Versöhnung gegangen als viel mehr. Wahrscheinlich hätte ich auch meine Glaubwürdigkeit verloren, wäre wirklich etwas Besonderes passiert, so wie damals im April. Wir hatten einen Abend vorher persönlich gesprochen, ein Friedensangebot hatte ich gemacht, mehr will ich nicht.

Deine Sachen stehen adressiert im Flur. Morgen trage ich diese zur Post. Eine Kiste mit Erinnerungen, ich schicke sie zurück. Ich will diese Erinnerungen nicht. Kein Foto, keinen Brief, kein Plüschtier, kein Kissen, keine Ü-Ei Figur, keine CD. Nicht von einem Menschen und das muss ich so offen sagen, der mich Geschlagen hat und nicht in der Lage ist, sich zu entschuldigen.

Für meine Gedankenwelt markiere ich nun auch einen Neuanfang. Ich bin wieder auf der Suche. Ich weiß es fällt mir schwer jemanden das Gefühl zu geben, das er jemand ganz besonderes ist. Eine erste Andeutung fällte ich am Freitag. Ich suche nicht nur nach dem, sondern nach mehr. Jemand der für eine ganz bestimmte Sache brennt, für die er alles geben würde. So wie ein Engel und Küsse wie Sand am Meer. Probieren wir es, geben wir uns Zeit.