Sprücheklopfer

Heute mache ich mir kein Abendbrot.
Heute bin ich stolz.

Wer reckt da sein weißes Näschen in den Wind.
Auf dem Fahrrad da, das junge Kind.

Es läuft und es ist so fantastisch einfach das es mir alle Ängste nimmt.
Tausend Regeln gibt es um Wäsche zu waschen und ich merke mir einfach nur 60° für Handtücher und Unterwäsche und 40° Wäsche für T-Shirts und Überzieher. Damit Mutti beruhigt ist schnell noch ein Farbfangtuch eingeworden und los geht das Gerumpel.

Zwischendurch wird Abendbrot gegessen, heute bin ich stolz.

Alles noch fein säuberlich aufgehängt darf die Kühle Abendluft nun trocknen.

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Angeblich hat meine Tante heute im IKEA Thomas Gottschalk erkannt?

Scheiss indie leben

Überschrift falsch geschrieben. Ja das ist so ein Scheissindieleben.
Eigentlich bin ich ja einer dieser Pop Sternchen, die ganz süß und spießig ihre CD von der Lieblingsband nach dem Konzert signieren lassen und stolz und cool sind. Dem Trend hinterher das ist doch kein Leben.

Berlin was machst du aus mir?

Ich zwänge mich in eine schwarze Röhrenjeans. Das Feuer in den Beinen lodert plötzlich. Der Arsch knackig und gay. Ich fühle mein Scheiss Leben gar nicht mehr.
Das Oberteil soll heiß sein. England geht immer. Blau und gewickelt kommt drüber jetzt hält mich wenig mehr. Die Brille ist der Oberhammer, die Kabine wird zum tanzfloor.

Indie.

Bin ich dabei.

Will kein Depp mehr sein.

Berlin das macht du aus mir.

Zwischen Extremen

Ferngesteuert, Automatisch.

Es braucht nicht viel. Ein guter Moment, ein wenig Musik, ein wenig Platz und schon flitzen 2 hektische Beine auf wenigen Quadratmetern Teppichboden hin und her, das ganze nennt sich dann tanzen oder besser gesagt eine Mischung aus Jubelarie und tanzen. 3-5 Minuten je nach Stimmung und ausgewähltem Liedtitel, dann ist alles vor rüber und beruhigt sich ganz schnell.

Ein wenig mehr braucht es für das andere extrem, meist nicht ganz ohne Grund baut sich hierbei langsam Spannung auf und entlädt sich dann ebenso in 3-5 Minuten in Tränen, Selbstmitleid und eigener Enttäuschung. Oftmals folgt darauf ein fettes grinsen, verbunden mit dem Wissen das doch alles gar nicht so schlimm ist.

Es folgt die Feststellung das sich mit beiden Extremen ganz ausgezeichnet Leben lässt, ich möchte es gar nicht missen.

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