Ausklang

Nach den Erlebnissen des Vortrages stand erst einmal ausschlafen auf dem Programm. Da die Hitze mich wieder weckte verbrachte ich noch einige Zeit in der klimatisierten Wohnung.

Für den letzten Tag hatte ich ein ruhiges Programm mit bekannten Komponenten im Kopf.
Mein erstes Ziel war dee Bahnhof in Shibuja den ich mir in Ruhe noch einmal in allen Dimensionen ansehen konnte. Zwischen New South Entrance und North Entrance liegen fast 750m. Das Hauptgebäude ist mehrgeschossig und fast nicht zu verstehen.
Das Ticket zu kaufen für den Zug zum Heimflug ging überraschend gut, nach 15 min Suche war ich am richtigen Schalter.

Mich trieb es weiter zum Mittag essen im Wired Café konnte ich etwas entspannend. Kurz durch die Hitze und die Menge in das nächste Kaufhaus. Parfum erstanden bei einer Dame die etwas kompliziert war mit Ihren Englisch Kenntnissen.

Auf ein Designer T-Shirt verzichtete ich. Irgendwie war mir die angebotene Hilfe zu schrill und das gerade Sale ist steht ja aller 5 Meter.

Also zu H&M eine dünne Hose kaufen und ein Shirt dazu. Ob es das auch in Deutschland gibt werde ich ja bald sehen.

Rückweg mit dem Bus und noch ein Abendessen bei Pizza, diesmal ohne Experimente.

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Fast getrieben ins Verderben

Gerade während des Schwimmtraining schien sich die Stadt ein wenig abzukühlen. Ein schweres Gewitter zog über Tokio, doch schon Stunden später war davon nichts mehr zu spüren.

Und so begann auch der nächste Tag bei 35 Grad heiß, nur diesmal trocken heiß.
Ich ließ mich in Richtung Ropongi treiben, einem Viertel ansatzweise mit dem Potsdamer Platz zu vergleichen. Ein hohes Gebäude von über 200m als markanter Punkt. Ein shopping Center und der übliche Tokio Wahnsinn. Ziel war für mich das National Art Center. Von außen schön zu betrachten sollten im Inneren einige Ausstellungen warten. Wie immer tat ich mich mit der Kommunikation am Eingang schwer und so zeigte ich einfach auf ein Bild und fand mich wenig später in romantischer französischer Malerei wieder. Für die Japaner wohl sehr faszinierend, aber ich hatte mich da ein wenig verwählt. Und so beließ ich es bei einem kurzen Rundgang und zog weiter.

Es trieb mich nach Ueno, um bei dem Berlin Vergleich zu bleiben ist es hier etwas wie am Zoologischen Garten. Ein großer Bahnhof, dee Highway kreuzt zusätzlich und 2 Viertel. Das eine eher klein und unscheinbar. Hier trieb es mich zum Mittag essen. Und ich hatte Glück und fände eine Art Pasta Restaurant mit Bildern und dee Möglichkeit auf Englisch zu reden.

Weiter ging es in das andere Viertel. Hier ist der Ueno Zoo und viele Museen. Sehr günstig und gut war das Museum für nature and science. Umfangreich aufgearbeitet Mit einem schönen Garten auf der oberen Etage zum entspannen.

Zurück ging es mit der Ringbahn nach Shinjuku in das Metropolitan Städte Gebäude. Kurze Fahrt auf die 45. Etage zur Aussicht bei Sonnenuntergang.

Um 20 Uhr dann ein treffen. Es begann ganz nett bei ein paar Englischen Worten und süßen Blicken. Schnell waren wir zu 3. Und bei der Happy Hour in einer Bar. Er trank in 1h 4 kleine Cocktails und war schnell entsprechend angeheitert. Weiter in eine Bar zum tanzen. Alle 3 Taschen in einen Spind und sein Freund hatte den Schlüssel. Da war ich schon etwas skeptisch. Wir tranken und tanzten und dann waren beide plötzlich weg. Ich befürchtete schon das schlimmste hatte dann aber doch noch Glück. 15 min später waren sie beide wieder da wir nahmen unsere Taschen und saßen noch irgendwo draußen. Nachtleben in Tokio halt.
Trotzdem begab ich mich dann bald auf den Heimweg.

Viel erlebt und nur noch ein Tag.

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Hitzewallungen

Ich kann gleich die letzten beiden Tage zusammenfassen.
Das Wetter in Tokio ist vielleicht nicht besonders, aber an den letzten beiden Tagen ist es sehr tropisch gewesen.
Über 30 Grad und hohe Feuchtigkeit.
Das Leben geht trotzdem weiter, Vlt etwas langsamer als gewöhnlich. Es wird even viel geschwitzt.

Wir weilten einen Tag in der Stadt. Waren bei der Firma von A. und haben zurückgezogen gegessen. Weiter ging es durch das ein oder andere Kaufhaus und einen Abschluss im Schwulen viertel.

Heute ging ich allein in das modernen Museum von Tokio. Es war nicht zwingend spannend aber kühl. Zur richtigen Abkühlung ging es dann schwimmen.

Abends noch ein kleines Abenteuer. Wir waren mal wieder japanisch essen. Diesmal war es etwas verwirrend mit nudeln, Reis, Fisch und Huhn. Dazu Salat aber nicht zwingend gut.

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Tokio Skytree

Natürlich endeten die Erlebnisse der ersten Tages allein nicht sofort. Abends brauchte ich erstmal eine Pizza als europäischen Ausgleich.

Dann ging es weiter nach Ni-Chome in die Dragon Bar. bei Saft und Chips gab es hier noch netter Gespräche.

Nach erholsamer Nacht startete ich auch den nächsten Tag allein. Mit der Bahn ging es quer durch die Stadt zum Tokio Skytree. Meine Mission war es das 2. Höchste Gebäude der Welt zu besuchen. Trott Andrang keine Hektik. Nach nur 20 min warten ging es nach oben. Es folgte ein kleiner Rundgang. Die Aussicht war gut aber leicht vernebelt. Trotzdem finde ich die Höhe und Rundumsicht beeindruckend. Schließlich ging es noch weiter nach oben bis auf 451.2m Höhe.

Ich verbrachte den restlichen Tag in dem Gebäudekomplex. Ich ließ mich zum Mittag bei asiatischer Nudelsuppe treiben und blieb bis zum Abend im Aquarium. Unglaublich reduziert aufgearbeitet, gleichzeitig aber beruhigend und beeindruckend stand ich zwischen Pinguinen und Fischen.

Es folgte der Heimweg und eine erholsame Nacht.

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Lagerkoller

Der Abend im Yoyogi Park endete in Shibuja bei Gewitter Stimmung. Dunkle Wolken hingen über der Stadt und es regnete für einige Zeit. Das erstaunliche dabei ist, dass das an der Stimmung der Stadt nichts ändert. Kleine Regenschirme gibt es für 100yen an jeder Ecke. Dieser wird aufgeklappt und das Gewusel bleibt.

Wir zogen uns dann auf unser Zimmer zurück. Jeder für sich mit verschiedene Plänen für den nächsten Tag.

Ich bevorzugte den ersten Ausflug allein, mit der Bahn bis zum Hauptbahnhof und dann nach Ginza in die Shopping Streets. Viel zu sehen gibt es hier von billig bis edel und teuer.

Für die erste Pause wählte ich das International Forum und ein normales Schnell Restaurant. Ich bestellte mit zeigen und Bildern und bekam Suppe und Brot.

Weiter ging es in den offenen Bus zur Stadtrundfahrt. Richtung Norden über den Highway vorbei an traditionellen Ecken von Tokio bis zum Tokio Skytree. Zurück durch einige Viertel bis zum Hauptbahnhof.

Ich wählte noch einem Spaziergang zu den kaiserlichen Gärten, machte viele Fotos von Hochhäusern und zurück nach Hause.

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Nacht/Tag

Es ist gar nicht so einfach in einer Chronologie zu schreiben. Nacht und Tag verschwimmen hier zu sehr.

Ich hatte ja von dieser gay Party berichtet. Als wir nach 1h Wartezeit gegen 2 Uhr endlich drin waren blieb nur ein Staunen ob es Gigantismus. Der Main Floor ist eine Main Hall. Der Popfloor mit Pool und Schaum Party. Der Island Floor im Küstenstil.

Einen unheimliche Energie floss durch den Raum. Und wir wussten um ein Gesetz in Japan. Eine Art Sperrstunde um 6 Uhr. Und genau dieses Warten stellte sich bald ein. Es folgten ab 6 Uhr die letzten Lieder. Der Floor war immer noch voll und jeder wartete auf das Ende. Der DJ einige Meter in der Höhe, angestrahlt wie eine Galionsfigur. Allein das Abgeben der Kopfhörer eine Prozession.

Wrecking Ball – und auch ich tanze Oberkörper frei. Das Ende dann um 6:30 Uhr. Alle verlassen den Floor wie nach einer Theater Aufführung.  Applaus. Erschöpfung. Glücklich.

Geschlafen haben wir dann erst ab 8 Uhr bis 15 Uhr. Zur Entspannung ging es in den Yoyogi Park und zum Einkaufen. Ein lokales Gewitter konnte die Laune dabei nicht trüben.

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Tränen in Tokio

Die Sonne geht auf und ich kann nicht richtig schlafen.

In den ganz stillen und einsamen Momenten denke ich immer noch an dich.

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Nachtschicht

Nach den Erlebnissen der Vortage begann auch dieser Tag gegen Mittag.

In Shibuja war uns erst einmal nach Shopping zumute. In einem Loft, typisch japanisches gehobenes Kaufhaus wühlten wir uns durch viele Abteilungen. Es blieb beim sehen, staunen, verstehen.
Für 1h blieb ich allein und bin froh mich nicht verlaufen zu haben. Es ist alles so riesig und gleich. Es blinkt, tönt und es fällt mir schwer sich an etwas speziellem zu orientieren.

Weiter ging die Reise nach Shinjuku. So langsam kann ich mir Bezirke und ihre Besonderheiten merken. Eigentlich wollten wir nur in eine Elektronik Kaufhaus schauen aber am Ende blieben wir fast 1.5h und endeten in der Abteilung für Massagesessel. Auch hier gilt. Es lebt Überfall. Es blinkt, leuchtet. Automaten stimmen über tönen sich gegenseitig und nebenbei werden Produkte live per Mikrofon beworben.

Es folgt eine kleiner Spaziergang durch das Hochhausviertel. Ich kann ein paar Bilder machen. Zeit zum erholen bleibt nicht.

Der Heimweg ist eingetaktet und schon warte ich am Bahnhof in Nakameguro auf eine Verabredung. Grindr. Das was in Berlin als unzuverlässig und oberflächlich gilt wird hier ernst genommen. Wenige Minuten später steht mir einer dieser kleinen süßen Japaner gegenüber. Vollkommen angsfrei ob der nächsten Zeit. Ich nehmen ihn mit, kann mich auf englisch unterhalten. Es ist sehr nett.

Letzte Station an diesem Tag. Ageha. Eine gay Party wir ich sie mir nicht vorstellen kann. Anreise per Bus über den Highway. Wartezeit am Club 1h. Platz Angst? Keine!
Innen werde ich Zeuge von DJ Tum und Prozession. Der Main floor riesig in einer Halle. Dee Poofloor am Pool mit Schaum. 2000-3000 Menschen? Alles in Party. Keine Worte mehr nur noch diese Bilder.

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gayparty

Alle gay, bis auf den, der die Zäune aufstellt.

Längste Schlange die ich je gesehen habe. Gay Party in Tokio. 50m Schlange. Wartezeit schon bei 15 min und alle gay. Vorher eine Fahrt über den Highway mit einem extra gay Shuttle. Nur zu viel zu dieser Nacht.

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Die Welt wird zu klein

Wir haben mehr oder weniger unseren Rhythmus gefunden. Ich mag es etwas geordnet touristisch. Er sucht mehr den Kontakt zu einheimischen. Es ergänzt sich wunderbar.

Wir starten gegen Mittag Richtung Westen. In ein kleineres viertel. Die Bebauung ist dicht, aber die Häuser nur 4-6 Etagen hoch. Es wirkt alles chaotisch und dich geordnet. Wir entdecken kleine Läden. Vintage. Sportlich. So wie es nicht viele finden. Ich probiere ein Hemd mit asiatischen Schnitt. Es passt aber es ist nicht meine Farbe. Zart rosa darin sehe ich mich nicht.

Nach dieser Erlebnissen geht es weiter zum Schwimmtraining. In einer großen 50m Halle, ehemals genutzt für Wettkämpfe erlernte ich die japanische Kultur. Badekappe auf den Kopf. Schuhe aus und nackt zur Reinigung in die Dusche. Schwimmen nur in einer Reihe und nach Geschwindigkeit geordnet. Wasser Pause um 18:50, damit das Wasser zur Ruhe kommen kann. Strenge Ordnung. Sehr interessant.

Der Abend findet im schwulen Viertel statt. Wir springen von Bar zu Bar. Wir wagen es zu tanzen und dann. Meine Welt wird mir zu klein. Ich bin erkenne ein Gesicht, bin mutig und Frage ob er deutsch spricht. Er spricht deutsch und es ist jemand aus meiner Heimatregion aus Zwickau. Zu Besuch in Tokio. Krass. Fassungslos. Wortlos wünschen wir uns einen schönen Abend.

Spannend wird es danach. Wir suchen eine kleine Bar und landen in einem Gebäude aus 8 Stockwerken. Erster Versuch ganz oben. Die Tür geht aus. Asiatische Boys freuen sich und wollen uns gleich einladen. Etage für Etage das gleiche Spiel. Es ist ein escort Haus. Gemütlich sieht es auch aber nur was trinken können wir nicht.
Am Ende finden wir noch eine kleine Bar. TomTom und der Barkeeper ist jung und nett!

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Japanische DJ’s die ihr Handwerk beherrschen

Es ist nicht in Worte zu pressen, was ich gerade erlebe.

Der Tag startet etwas spät, gegen Mittag. Wir sind im Mori Art Museum. Gelegen in einer Gegend vergleichbar mit dem Potsdamer Platz. Alles sehr fein aber eben noch eine Nummer größer und moderner. Irgendwo in 220m Höhe schauen wir nach Kunst, angesiedelt in den letzten 50 Jahren rund um das Thema kindliche Fantasie.

Atmen raubend ist der Rundgang an der Glasfassade. Zum ersten mal werden die gigantischen Ausmaße der Stadt deutlich. So unglaublich das Tränen besser sagen was ich hier fühle. Wir gehen einige Stockwerke höher. Es riecht nach Meer ist etwas bewölkt und ein Warner frischer Wind weht.

Die 2. Tages Hälfte endet in einem kleinen japanischen Restaurant. Anhand von Bildern bestellen wir einige Dinge. Das Essen ist Landes typisch und die Bedienung höflich. Weil der Reis etwas zu trocken war bekommen wir Ersatz. Am Ende des Besuches schreibt der Kellner ein kleines thank you auf unseren Zettel. Wunderschön. Angekommen.

Wir wagen den ersten Clubausflug. In einer Lounge zu deep techhouse chillen wir ab. Der Fotograf kann von den europäischen Gesichtern kaum genug bekommen. Wir adden ihn bei facebook. Später lerne ich eine betrunkenen Australierin kennen. Sie ist willig und will nach draußen und fragt ob ich zahle. Ein live Hotel ist nicht weit weg. Irgendwie komme ich noch raus aus der Nummer.

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Schau nach oben

Der erste Ausflug in Shibuja. Gewohnt wie ich es bin orientiere ich mich an Straßen und Kreuzungen, stelle aber schnell fest, dass das Gewirr nicht zu entschlüsseln ist.

Ein erstes Foto. Ich schaue nach oben. 10, 20 oder sogar mehr Etagen sind keine Seltenheit. Gern verstecken sich in der 4. Oder 5. Etage noch Restaurants oder Bars.

Ich bin in Ni-Chome, wohl das Schwulen viertel. Bar an Bar. Japaner mischen sich mit Touristen. Es ist lau und der Cocktail interessant. Wo genau ich bin weiß ich nicht.

Später bin ich noch in einer Bar im Underground. Es läuft westliche Musik und alle tanzen.

Hier noch ein Bild. Es geht schon weiter.

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Jetlag

Fast 24h ist der Tokio Trip schon alt. Ultra früh war ich am Flughafen in Tegel, um da erstmal bei einem Bagel irgendjemanden von der Bild Zeitung kennen zu lernen. Warum auch immer.

Abflug pünktlich mit der Fogger70, echtes Fluggefühl in einer kleinen Maschine.

Umstieg und erstes Chillout in Amsterdam. Bei Klavier Musik in einer Ecke. Später Einsteig in die große Boeing. Letzer Aufruf für 3 Herren. Wir sind trotzdem zu zweit.

Essen im Flug köstlich. Eine ganze Reihe nur für mich und gut geschlafen.

Landung in Narjta und kaum Orientierungsschwierigkeiten. Erster Eindruck von Shibuja überwältigend. Kurze Pause gerade.

Bald geht es weiter.

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