Glas

Im Prinzip ist mein Leben wie ein volles Glas Wasser, sagen wir Mineralwasser, die Quelle alles Lebens. Fällt irgendwo ein Tropfen hinein, schwappt an anderer Stelle einer heraus, daran lässt sich nichts ändern. Es ist so wenig Platz für neues das ich mir angewöhnt habe Dinge immer sofort zu erledigen, um zügig durch die Woche zu kommen, Verdichtung nenne ich das, mit dem Drang alles ganz genau auf die Minute planen zu wollen.

 

Reingekommen bin ich ganz gut, vielleicht mit einem minimalen Schnupfen, weil ich mich tags zuvor im Mauerpark etwas verkühlt hatte, mal war mir heiß, mal war mir halt und dann saß ich auch schon mit E. beim Thai, einmal Ente Kross in Curry Soße zum Montag, was für ein Auftakt. Schnell noch Spargel mitgenommen auf dem Heimweg, die nächsten Tage schon im Takt.

 

Badminton diesmal Montags, etwas Fortgeschrittene Luft beim Training schnuppern, ich habe sofort was mitgenommen und es ist auch was hängen geblieben, ich weiß seit dieser Woche da ist ganz viel Potenzial, vielleicht noch minimal am Material und der Fitness schrauben, dann ist das mit der Liga ein ganz ernstes Projekt.

 

Spargel am Dienstag, wieder mal Völkerball, coole 2 Stunden, gut geschwitzt und die erste Pause am Mittwoch, schön im flax auf der Couch sitzen, sich durchs Abendmenü essen.

 

Beruflich auch viel zu tun, Labormaschine mit 70 m/min fahren, für den hanfwerklich ungeschickten Homosexuellen eine Mischung aus Herausforderung und Glück wenn alles klappt.

 

Nochmal freies Spiel beim Badminton, die Bälle am Netz rauskratzen und im flax etwas Ping Pong, am Samstag die Balkonpflanzen in den Kübel hauen, Mittag im Kattelbach, Designer Sale, die Sommer cruise Trip Stücke stehen jetzt, ein Eis rundet alles ab.

 

Sonntags Freizeit für neue Erlebnisse, ich treffe das Monster mit den braunen Haaren, er ist nicht mehr der Junge der einen versetzt, sondern steht ganz brav und artig bereit zum Sonntagcafé in der AHA, wir reden 2h lang und es endet der Tag mit Indie Nudisco Chillout House.