Ich habe versucht stark zu sein. Ich versuchte die Dinge unter Kontrolle zu halten. Ich war schwach.
In meinem Zimmer sieht es wüst aus. Ich habe das Gefühl einen Schritt nach vorn und zwei zurück zu gehen. Ich komme nicht voran. Ein Tag vergeht. Abends gebe ich mich meiner geheimen Leidenschaft hin. Das Glücksgefühl währt noch kurz, der Fall danach ist tief. Es schneit und die Welt ist dunkel. Ich friere, atme und zittere am ganzen Körper.
Blind navigiere ich mich durch das facebook Menü, hebe die Blockierung auf und bewundere dein Foto. Warum lächle ich? Warum verstärkt sich das Zittern? Ich schreibe dir eine Nachricht, ich bin schwach und schaffe es nicht länger dich zu vermissen. Ich möchte, dass es wieder genau so ist, wie zuvor, auch wenn du mich kaputt machst.
Ich liege im Bett und kann nicht begreifen was gerade geschehen ist. Eine Träne läuft über meine Wange, dann schließe ich meine Augen…
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Der letzte Eintrag heißt auch sich von diesem Blog und seinem Hintergedanken zu verabschieden. Ich tue das mit einem weinenden und lachendem Auge.
Abschließend möchte ich sagen, dass ich mir eine kleine Pause gönne und mit einem frischen Design, einem neuen Namen und radikaler zurückkehre.
See you soon…
