Es geht viel um Rhythmus und Struktur und um das eine Mal, wenn alles ins Wanken gerät.
Ich bin durch gerannt durch diesen Dezember, der perfekt sein sollte und ohne Pause im Raum stand.Ein kurzer Abriss von dem was alles da war, ein Badminton Turnier mit Weihnachtsfeier, eine Weihnachtsfeier beruflich wie privat mit Freunden, Weihnachten dekorieren und Versuche im Backen, Fitness und Sport, viel zu wenig Arbeit und Androhung von Arbeit in einer unbekannten Stadt in Tschechien, die mich Nächte lang nicht schlafen lassen hat, Trauer und Abschied, eine Passage die ich nach Beratung zensiert habe, schwitzen und Schwänze, eine unfassbar genau getaktete Reise nach Köln mit ** Restaurant, Museen und Lichtinstallation, einer Dombesteigung und freundschaftliches Wiedersehen und am Ende gipfelte alles in einem Besuch von noch einem ** Restaurant, Essen wo ich mich in jedem Gang reinlegen möchte, zwischen deutscher Gründlichkeit und asiatischer Perfektion, dazu ein halber Liter Wein und dann kopfüber ins nächste Abenteuer, mit Kopfschmerz und Völlegefühl, Ossmanns Töchter, mit Onkel und Tante bis es einem schwummrig und fast schwarz vor Augen wird und der Rettungswagen kommt, da war ich ganz kreidebleich, einmal den Stecker gezogen , Füße hoch und ausgeruht.
Eine tiefenpsychologische Analyse war das nun nicht, aber ich habe mir einmal den Schmerz von Seele geredet, wie ein Wasserfall oder Springbrunnen halt. Alle möglichen Tricks wende ich gerade an, verschwinde am Nachmittag zu einer Reise zu mir selbst, ziehe im Bademantel meine Kreise und lasse mich durchkneten. Allein zwischen grausamer Wahrheit und Gedanken so war es schon immer und genau so habe ich es auch gewollt. Ein Gruppenmensch war ich noch nie und aus mir wird auch keiner mehr werden. Allein, zu zweit, zu dritt, maximal eine Kleingruppe, immer am Rand, immer in Sicherheit, Beobachten und analysieren so wird es sein und weiter gehen.
Neue Gedanken von Perfektion. Es lockt an jeder Ecke, aber Minimalismus heißt Einfachheit und Nichtbesitz und wenn sie dann doch Mal aufkommen diese Gedanken von Fitness tracken und SmartWatch muss ich diese ganz schnell aussortieren. Am besten bin ich immer dann wenn ich ganz nah bei mir bin, nicht erreichbar, nicht überwacht oder getrieben und gesteuert von höhere Macht wie Technik es nun mal an sich hat.
