Ein Schimpfwort als Übergang zwischen Perioden, nicht krass vielleicht, aber eben auch ein neuer Gedankengang, ein Spiel, der Gesellschaft einen Spiegel vors Gesicht halten, am Ende einer Periode. Eigentlich kam der Spruch von einem Pullover, aber das Menschlichkeit mein Stamm ist hatte ich nie so übersetzt.
Ich bin nur hier, ich will doch gar nichts präsentieren. Ich habe gelernt meine Stärken und Schwächen zu akzeptieren. Ich suche nach Worten im Umgang mit der Krise und mit mir selbst. Ich kann schon jetzt feststellen, ich bin extrem hoch geflogen, habe jede Möglichkeit ausgenutzt und den Bogen weit überspannt, das ich fallen würde war klar, doch trotzdem ist dieser November grau und eklig. Ich hatte mir vorgenommen aktiv zu sein, nicht faul zu werden und auch im tiefsten grau nach neuen Ideen zu suchen. Anfangs ist mir das auch gelungen mit Spaziergängen und konkreten Aufgaben doch irgendwann habe ich den Faden verloren, die Haare wieder kurz und nicht ganz so blond das missfällt mir doch. Nachts phantasiert und gerannt in der Wohnung, nach Luft geschnappt im Traum und tief geatmet auf dem Balkon.
Es ist eigentlich wie jedes Jahr, lustiger Weise meist wenige Tage kurz bevor ich die Weihnachtsdeko rausstelle überfällt mich eine großen Unzufriedenheit mit mir selbst. Ich weiß das da etwas ganz tief in mir ist, dann hege ich Gedanken von, wie lasse ich es frei und ich lösche den ganzen Scheiß.
11 Tage brodelt der Vulkan jetzt schon und ich weiß immer noch nicht wann er das nächste mal wieder Lava spuckt. Letztes Jahr waren schöne Worte in mir, komisch das ich sie nicht wieder gefunden habe, ganz stumm und starr habe ich mein Mindset gewechselt. Es heißt aufzubrechen und glücklich zu sein mit mir und einer neuen Generation.
Can i just be human, can I Just be me?
