It has to be lived once and dreamed twice

Ich habe geklaut und in die Überschrift genommen, den Titel einer abstrakten Großprojektion eines postapokalyptischen Science-Fiction-Films in dem eine künstliche Intelligenz auf der Suche nach ihrer Herkunft und ihren eigenen Göttern auf poetische Weise über die Filmgeschichte der ausgestorbenen Menschheit nachdenkt. Begleitet von einer vibrierenden und immersive audio-visuellen Live-Performance, basierend auf Algorithmen formt sich eine unendliche Landschaft aus Licht und Rauschen.

Das war er also der Start in ein neues Jahrzehnt, in dem ich plötzlich alles anders machen will. Und was für einer. Ich beziehe immer mehr Position, es gibt Dinge die kann ich nicht, aber ich kann sie mir ansehen und mich überraschen lassen von einem gewaltigen Film voller Rauschen und fernen Stimmen die mich in den Bann ziehen und entführen auf eine Reise zu den Grenzen der Kunst, denn Kunst darf alles und ich darf nichts, außer diesen Blog hier schreiben, das hat der Meister so befohlen und gefällt ihm und dabei muss ich leise grinsen weil ich weiß über jedem Meister sitzt noch ein Meister, der die Gesellschaft formt und nun die Früchte mutig gesähter Samen erntet.

Ich begeisterte zwar nicht tausende von Lesern, aber dafür schreibe ich mir frei von der Leber was mich juckt. Zum Beispiel, das ich gar nichts mehr darf, nur noch halbe Portion ohne Fleisch und Wasser dazu, abgemagert auf 74kg bei einer Körpergröße von 183 cm, perfekte Figur würde ich sagen und woher kommt das? Ich kann euch sagen es war nie ein konkretes Projekt von mir, aber ich habe schon vor einem Jahr von Limonade auf Wasser zum Mittag umgestellt , habe Zuckerquellen aussortiert, mich zum Sport getrieben und jetzt ernte ich die Früchte dieser Arbeit. Ein Blick in den Spiegel zeigt eine neue frische Linie und der Blick ist geschärft für neue Dinge. Ich wusste schon immer um meine Vorliebe für food, habe mich durch Länderkuchen gegessen, Trends kommen und gehen gesehen, Eis gegessen und Kaffee getrunken und nun suche ich nach neuen Trends. Es ist noch ein junger Sprössling in der Gastronomieszene aber ich will anspruchsvoll alkoholfrei trinken und im feinen Stil trotzdem locker und gemütlich essen. Lange habe ich nach Begleitung gesucht nun traue ich mich einfach allein, alles zu erleben so wie ich es will und dabei wird sich eine Frage stellen.

Was ist in Zukunft moralisch noch vertretbar?

Es scheint so als muss ich mich für meine Homosexualitat nicht mehr rechtfertigen, aber das ich noch Fleisch esse schon?

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