Das war unglaublich, ich will nicht mit Lob sparen, ich weiß das Pendel schlägt schnell aus zwischen diesen Momenten wie an Wochenenden im Juni und anderen Gedanken zuvor. Ich hasse besonders ein Wort. Allein, du wirst im Restaurant fragend angeschaut wenn du allein kommst, der Bettler lacht über dich weil du allein bist und an der Clubtür schauen sie kritisch. Ich habe diesen Zustand zu meinem Zustand gemacht. Ich weiß um die Zeit vor einigen Wochen wo ich am Restaurantfenster saß und wie in einem Spiegelbild mich selbst sah, äußerlich ruhig und gelassen, innerlich eine wilde Diskussion über Richtigkeit der Dinge und der Suche nach dem ganz großem Glück. Ich habe mich zurück erinnert an Zeiten aus 2014, wo dieser Blog ein wöchentliches Ritual am Ende einer Woche war, wo alles so leicht ging obwohl ich täglich 9h im Gefängnis saß. Ich kann nicht oft genug betonen wie stolz ich bin alles getauscht zu haben und trotzdem will es mir manchmal nicht gelingen leicht zu sein. Da lecke ich an meinem Eis treibe durch Kieze dieser Stadt und erwarte hinter jeder Ecke eine neue Herausforderung und dann kommt sie einfach nicht. Ich weiß nicht was ich konkret gemacht habe, es muss an dieser Temperatur Kurve liegen die plötzlich Steil nach oben schaut und das ich jeder Hitze trotz und hinter jedem Tag eine neue Herausforderung suche. Ich bin ausgegangen habe meine Freiheit im Tanz und in der Nacht gesucht, habe beobachtet und erobert ganz für mich allein, mehr muss ich nicht dazu sagen außer das ich am Ende dieser Zeit fast am Ende meiner Kräfte war und es trotzdem weiter geht.
