Ein Text ist dann fertig, wenn er gut ist, trotzdem kann ich diesen Monat nicht ohne Blogeintrag vergehen lassen.
Alles nimmt seinen Ursprung irgendwo im Februar an einem Sonntage, wo ich eigentlich schon durch bin mit dem Wochenende und dann kommt noch dieser Vorschlag zum Abend ein Konzert zu besuchen. Es endet bei kostenlosem Espresso, lustigen Fotos und Worten denen ich gemütlich in der ersten Reihe lauschen darf und da prägt es sich ein, dieser Satz der mich wochenlang begleitet hat.
Da wollte die ganze Zeit was raus, aber immer wenn es fertig war, war es auch schon wieder verschwunden. Ich habe es einfach nicht geschafft Sätze vom Gehirn auf das virtuelle Papier zu transportieren.
Also bin ich in mich gegangen habe nachgedacht über Ende, Projekte sterben lassen und mir eingeredet, dass das mit Anfang 30 der richtige Wege ist und Tage später war ich wieder voller Sätze und wusste es wird wieder kommen.
Ich habe die Melodie meines Lebens weiter gespielt, mich zu Tode optimiert, stande Sonntags in Museen statt Samstag Nachts im Club. Das sich Dinge wandeln weiß ich, das ich damit nach und nach klar komme auch. Es gibt sie noch die Nächte wo ich im Dunkeln umhertappe und zwischen zuckenden Diskolichtern meinen Körper schüttel, aber es gibt eben immer öfters die Tage da spiele ich tagsüber eine Melodie, Reihe Aktivität an Aktivität und habe mehr vom Tag.
Ich bin auf Reisen gegangen, 14 Tage weit weg, nicht ganz für mich allein aber dennoch in einem Zustand in dem ich mir sage, ich erlebe das jetzt und das lasse ich mir von niemanden wegnehmen oder vermiesen. Es hat irgendwas mit meiner Stimmung gemacht, das ich danach vollkommen neu sein wollte und bin erstmal gnadenlos gescheitert. Es hat 1 Woche gedauert zu verstehen wie sie funktioniert meine Welt, sie ist am besten ganz klein und dennoch groß im Herzen und in der Güte, ich brauche kein aufgesetztes Make up oder Selbstdarstellung, ich bin einfach und plane voraus immer mit dem Fokus es geht um Erlebnis und Zusammenhalt ohne Fehltritt mehr nicht.
