Da stehe ich vor diesem kubistischen Bild, farbige Flächen, wild gemustert, langsam verschmilzt das Bild zu Straßen, Häusern, Fenstern, Treppen und immer tiefer dringe ich ein in das Muster einer Stadt, dieser Stadt. Es ist meine Stadt, die ich immer tiefer kennen lerne. Kein Ort ist vor mir sicher, was habe ich nicht schon alles gesehen und vor allen Dingen will ich noch sehen.
Wie nennt man diese Leute die sich sehr stark mit sich selbst beschäftigen. Ich finde kein Wort dafür doch eins weiß ich ganz genau, als erstes habe ich die Apps gelöscht, der nächste Schritt war gerade sehr genau aufzuräumen, Ich fühle mich jetzt sortierter denn je, bereit für Projekte die Herbst und Winter charakterisieren werden.
Es gibt Tage da stehe ich morgens auf und weiß nicht was ich am Abend machen werde, da streite ich den ganzen Tag mit mir selber ob ich nun zur Lesung oder doch zum Sport gehe und dann gibt es andere Tage da weiß ich sehr genau wo ich nächstes Jahr sein werde.
Zwischenzeitlich habe ich überlegt sows wie eine Sommerpause einzulegen, aber mal ehrlich was bringt das schon ob ich nun schreibe oder nicht, neue Kreaitivtät wird dadurch nicht entstehen. Ich habe mein stures Programm, war schon wieder in der Galerie und habe Berlin betrachtet mehr brauche ich auch nicht.
