Das ist also die Erkenntnis des Sommers. Dieses eine Wort nach dem ich gesucht habe, das ausdrückt wie es so ist wenn es zwischen mir und mir hin und her geht.
Tatsächlich ist es so das ich mich in den letzten Wochen nicht frei gefühlt habe. Bei all den Dingen die ich unternommen habe, besonders bei dem Ausflug zu MIA. in die Gärten der Welt oder nach Potsdam zur Abstraktion von Gerhard Richter, ich kam mir ständig ferngesteuert, besser gesagt Appgesteuert vor, immer dieser Blick auf das Handy mit dem Wunsch das da doch jemand kommen möge und worin gipfelte es, in zwei mehr als fragliche und sinnlose Ausflüge in den B Bereich von Berlin.
Und so geschah es dann eines Abends an einem dieser x-beliebigen Tage im Juli, ich weiß das jetzt der ein oder andere höhnisch in die Hände klatscht und lacht weil ich es schon wieder getan habe, aber ehrlich gesagt ich fühle mich jetzt freier als zuvor und ich habe eine klare Vision davon wo ich hin will.
Bisher war in mir eine so lose Ansammlung von Listen, Dingen die ich mal abarbeiten will, daraus ist jetzt die konkrete Forderung an mich selbst entstanden 1x in der Woche etwas neues zu erleben. Und so gesehen war der Ausflug nach Potsdam zur Abstraktion ein richtig guter. Denn ehrlich gesagt genau das bin ich. Etwas sehen, nicht verstehen oder begreifen und einfach auf sich wirken lassen und eine eigene Meinung zu basteln. Dieses verrückte ohne Anfang oder Ende einfach so bunt auf bunt, grau oder einfach langgestreckte Linien.
Und so habe ich mich auf das besonnen was wirklich Spaß macht, bin mit Freunden auf Konzerten gewesen, habe meinen ganz persönlichen Plan weiterverfolgt und schon mal angefangen einfach los zu ziehen, sei es ins Sportbad mit Hightech Rutsche oder wieder in Gruppe zum Bowl Restaurant das ich schon immer mal testen wollte und das alles frei ohne gelenkt zu sein von einer App mit Radar.
