Technische Probleme plagten den Blog die letzten Tage, ich war kurz davor alles hin zu schmeißen. Fast fühlte es sich an, als ist dieser Beitrag der letzte seiner Art. Ich bin gut darin zu codieren, aber ich weiß nicht ob es mir heute gelingen wird und wenn dann rauskommt was ich getrieben habe werden bestimmt alle Systeme runtergefahren.
Ich habe mich gewehrt gegen den Gedanken, weil der Blog so schlecht und langweilig er auch geworden ist die einzige kreative Leistung ist, die ich vollbringen, zwischen einem langweiligen Leben mit Arbeit und spießigen Hobbys die sich in Vereinsaktivität, ein bisschen Club und Museum sehr schnell zusammenfassen lassen.
Fast fühlt sich mein Leben wie eine Dauerschleife an in der ich heftige House Hits aus 2014 und andere Dinge entdecke auf die ich gleich eingehen werde. Wo ist die Inspiration und Neuerung die ich in 2018 einfach erwarten muss. Klar bin ich wie verrückt dabei neue Sachen zu entdecken, schlürfe das erste mal ein wachsweiches Egg benedict und weiß dann, das ich doch alles richtig mache.
Ein Widerspruch ist es dann trotzdem warum ich sowas mitten in der Nacht notwendig habe. Geisteskrank als Wort ist dabei noch viel zu schwach formuliert. Eigentlich dachte ich ja mein Körper würde ganz anders auf diese Begegnung reagieren, sowas wie Zusammenbruch und zu hohe psysische Belastung hätte ich eher erwartet. Abe eigentlich ist es ja klar, denn wir empfinden keine Gefühle. Vielleicht ging dann doch alles viel zu schnell um einmal in Ruhe drüber nach zu denken. Am Ende war es ein ganz ruhiges aufeinander treffen mitten in der Nacht an einem fast Menschenleeren Bahnhof. Kein Drehbuch hätte das je so vorgesehen. Wahrscheinlich gehört das zu meinem Leben dazu, das die verrücktesten Dinge immer Nachts passieren. Ich habe gesehen was ich sehen wollte und gehört was ich hören wollte. Es hat mich nicht sonderlich berührt, nachts bin ich wieder ins Bett gegangen mit der Gewissheit es war falsch und gleichzeitig gut das getan zu haben.
