Früher war das so, da war ich Ergebnis und Zeit orientiert. Es war fast schon eine Sucht jede Stunde und jede Minute mit einem Ereignis vollzupacken. Von A nach B, gern weiter zu C und D.
Heute bin ich eher Entspannungsorientiert, es schert mich nicht wann die Sonne aufgeht. Zumindestens am Wochenende entscheide ich in dem Moment wenn ich mich umdrehe wann die Sonne aufgeht.
Es ist schwer etwas über die Liebe zu schreiben, aber der obere Satz war schon eindeutig der Beste.
Es sind die Kleinigkeiten die das Gesamtpuzzle ausmachen. Wenn dein Freund dich im Club auf die Tanzfläche holt, weil es eine Überraschung gibt und da dann dein Lieblingslied läuft weißt du, hier bist du richtig. Das er dies erkennt obwohl es nicht mal in seiner Heimatsprache ist, zeigt dir noch viel mehr.
Ich will gar nicht so viel über die Woche schreiben, aus Angst zu ersticken in den immer selben Mustern habe ich mal wieder fleißig durch gemischt in meinen Aktivitäten. Wir hatten einen Pizzafail und ich ein wenig Angst vorm Blut abnehmen.
Dann kam das Wochenende und seine Ideen. Wir wollten Ramen essen gehen. Die Schlange in Mitte war uns zu lang, in Kreuzberg mussten wir 20 Minuten auf einen Tisch warten, geschmeckt hat es auch, da bleibt einem Europäer und Berlin erfahrenen wie mir auch mal eben der Mund offen stehen. Was ist hier los?
Mit Freunden waren wir aus. Fleißig Selfies knipsen an jeder Ecke, wohl ein asiatisches Hobby. Umgeben von chinesischer Sprache immer wieder glücklich.
