Standardbahn

Hättet ihr mich am Montag nach meinem Befinden gefragt, ich hätte mich selbst gehasst dafür, kein Antrieb, keine Idee, keine Energie, nur fürs Rausbringen des Glasmülles hat es noch gereicht, danach ein paar Sachen sortieren und feststellen das man doch ein wenig zu viel an Besitzt hat, das eine T-Shirt zu viel, den einen Longsleeve zu wenig und einen Handel mit Reisetaschen könnte ich auch aufmachen, aber die werden noch nützlich sein, für den Umzug, das Gerücht streue ich an dieser Stelle ganz offiziell, drücken wir die Daumen das alles so klappt wie ich es mir vorstelle, noch ist nichts offiziell.

 

Dienstag war ich schon besser sortiert, morgens 7:38 Uhr die Hinfahrt nach Reinickendorf zur Arbeit, nachmittags 16:01 zurück, das ist mir mittlerweile so in Fleisch und Blut übergegangen, das ich das kurzum Standardbahn nenne und mir alle anschließenden Aktivitäten im Kopf ausmalen kann. Am Dienstag hat es tatsächlich noch für eine kleine Runde PS3 gereicht, bis ich wieder Bälle werfen gegangen bin. Auch dafür gibt es mittlerweile mit 19:33 Uhr eine Standardzeit, mein Leben eng getaktet, zum Glück.

 

Mittwoch war auch sehr standardmäßig wenn man das so sagen darf, ein bisschen Farbe ausmustern, diesmal grün, Abend Badminton und anschließend noch eine Apfelschorle und ein wenig Talk 😉

 

Den sportfreien Donnerstag nutze ich, um mit Badmintonschuhen aufzurüsten, danach noch eine Pizza Hawaii am Alexanderplatz und weiter nach Hause.

 

Ich liebe mein Wochenende, weil, Vietnam mit Rind vor dem Sport, singen und Freunde aus 2012 treffen danach.

Der Samstag ein Tag, da passt es wie Arsch auf Eimer, ein Rind Stroganoff zum Mittag, nochmal ein paar Bälle schlagen, dann weiter zur Salatbar, einen Abend vorher ausgeguckt, am nächsten Tag direkt umgesetzt, kurz zur queren Kuppelshow und dann endlich, ja endlich mal wieder tanzen bis man schwitzt im Irrenhouse, der Göttliche ist zurück und ich freue mich endlich mal wieder dieses Gefühl erlebt zu haben.

 

Es bleibt ein Sonntag, wie er ein Sonntag ist, ein Tag an dem ich aufstehe, frühstücke und entspanne und dann spontan die Entscheidung fälle, heute wieder Scoter und W., auch wenn der Reim besser passen würde, Namen zensiere ich, da bin ich mir treu, genau wie in dem Punkt ganz zum Abschluss auch noch Zeit für einen engen Freund und Thai zu haben.