Da hat das Energiebündel aus Johannisthal einfach mal so eine Woche rausgehauen. So glückselig das es am Sonntagabend nur noch für den Abschlusssong und völlig breit im Bett liegen reicht.
Wenn ich ehrlich bin, da hatte ich am Montagmorgen schon so eine leise Ahnung davon was diese Woche auf mich zukommen mag. Eine entspannte Fahrt bei Sonnenaufgang in der S Bahn zur Arbeit, viele Pläne schon im Kopf vorgefertigt, aber das ich mich dann selbst übertrumpfen sollte, unfassbar.
Ich schmiede Pläne, ich habe Ideale und so eine Vorstellung von Perfektion. Oft gelingt mir das für einen Tag, manchmal kam es auch schon vor das sich so ein paar Tage aneinander gereiht haben, aber jetzt mal eben eine Woche so zusammenzubasteln wird in Erinnerung bleiben. Das klingt jetzt groß, das klingt fantastisch aber wenn ausgerechnet eine so unscheinbare Woche im Januar ohne MIA. Konzert und Liebesqualen zur besten hier in Berlin seit GIH Gedenken annonciert, dann muss schon was passiert sein was ich nicht verschweigen kann.
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Also dann mal rein ins Vergnügen, denn Montag war schließlich mehr als S Bahn fahren und die übliche Indiaca Soap, auch wenn diese überaus lustig war. Dazwischen lag noch ein Besuch der Tante. Keks an Kaffee und dann nach Hause und schnell noch ein perfektes Spiegelei in die Pfanne.
Am Dienstag der Feierabend auf die Minute und ein paar Momente der Ruhe in der eigenen Wohnung, ein Abend beim Völkerball, es gab schon Dienstage da ging es mir nicht so toll, weil Dienstage die mochte ich diesmal nicht, diesmal nicht, ich weiß weder warum noch kann ich es erklären.
Für Mittwoch greife ich tief in die Trickkiste, erst eine Runde durch alle Abteilungen, Geld sammeln für den anstehenden Geburtstag von unserem Chef, dabei merken wie anerkannt man ist. Abends das wiederrum umwandeln in 2 Gutscheine, sich dabei selbst ein perfektes Steak gönnen und dann bei Hans Klok staunen, Wahnsinn.
Auch Donnerstag habe ich nichts zu klagen, Badminton Termin wahrgenommen und damit die 3. Sportgruppe am 4. Tag besucht ohne ein bisschen müde zu sein.
Am Freitag ein riesengroßes Wagnis, aber selbst das schüttel ich so selbstlos aus dem Ärmel, erstmal ein bisschen Fashion shoppe, auf der Suche nach einem Stück Mode für mich das exklusiv genug ist, um von sich behaupten zu können, es als einer das ganz wenigen und vielleicht einziger hier in Berlin zu besitzen muss ich zwar in die Tasche greifen, aber auch nicht so tief das es mich umhauen würde. Danach noch ein paar frittiert Raupen in Butter verspeisen und weil es nicht genug ist im Schwuz noch bis 4 tanzend den Abend beenden. Ich treffe da einen der eine Phobie vor meinen Händen hat, Hände die jede Woche diese Meisterwerke schreiben, denn ich bin einer der wenigen Menschen die mit der deutschen Sprache umkönnen und lustige Witze damit machen.
Samstag spanne ich bis Mittag aus, bei der Fahrt zum Badminton schmiede ich spontan den Plan bei KFC fast Food zu essen, ein kulinarischer Abstieg vielleicht, aber selbst das ist perfekt. Nach der Spielerei mit dem ersten Freund zum Schnitzel essen in das Schall und Rauch und mit diesem dann im flax die nächste Runde gründen, den nächsten Freund aufsammeln und den letzten in der Busche treffen um mal eben noch bis 5, ach ich fass es nicht.
Eigentlich sind diese Sonntage dann ja da für eine großzügige Runde zwischen Bett und PC, aber meine Neugier in den letzten Wochen hat mich gepackt, ja ich widerspreche mich zum x-ten Male falsch, aber für diesen Sonntag darf es eben mal wieder ein date über eine App sein, aber wir machen das ganz brav, bei Minigolf und shoppen, später shoppen und ich quatsche schon wieder so viel das ich ihn glatt überfordere, aber egal, es gibt so viel zu teilen aus meinem Leben, es muss halt sein!
