Alle haben einem Job. Kein Bock mehr auf kiffen, saufen, feiern.
Bei uns heißt das eher.
Alle haben einen scheiß Job und Bock auf kotzen, ritzen, saufen, feiern.
Willkommen in den Abgründen einer Generation die ihre ersten Berufsjahre erleben. Geschunden von unbezahlten Überstunden, beleidigenden Vorgesetzten und unbezahlten Praktia direkt in den Weg der psysischen Erschöpfung. Der Druck muss raus. Da wird gekotzt was kaum gegessen, geritzt was kaum gewachsen, etwas Schaumwein zur Betäubung ziehen wir hinaus in die uns einst so vertraute Partywelt. Der Indie der hier um 2 Uhr läuft ist uns nicht vertraut. Wir kennen dur Gesichter nicht und feiern nicht so hart. Bis 3 Uhr, dann wenn es gerade richtig voll ist oder andere noch den Club suchen, sehnen wir uns nach Bett und Geborgenheit.
Ein normaler Rhythmus ist uns lieber. Aufstehen. Essen. Die Sonne ansehen. Rausgehen. Abends essen. Flüchten vor der Welt die uns den Alltag vorgibt.
