Fast getrieben ins Verderben

Gerade während des Schwimmtraining schien sich die Stadt ein wenig abzukühlen. Ein schweres Gewitter zog über Tokio, doch schon Stunden später war davon nichts mehr zu spüren.

Und so begann auch der nächste Tag bei 35 Grad heiß, nur diesmal trocken heiß.
Ich ließ mich in Richtung Ropongi treiben, einem Viertel ansatzweise mit dem Potsdamer Platz zu vergleichen. Ein hohes Gebäude von über 200m als markanter Punkt. Ein shopping Center und der übliche Tokio Wahnsinn. Ziel war für mich das National Art Center. Von außen schön zu betrachten sollten im Inneren einige Ausstellungen warten. Wie immer tat ich mich mit der Kommunikation am Eingang schwer und so zeigte ich einfach auf ein Bild und fand mich wenig später in romantischer französischer Malerei wieder. Für die Japaner wohl sehr faszinierend, aber ich hatte mich da ein wenig verwählt. Und so beließ ich es bei einem kurzen Rundgang und zog weiter.

Es trieb mich nach Ueno, um bei dem Berlin Vergleich zu bleiben ist es hier etwas wie am Zoologischen Garten. Ein großer Bahnhof, dee Highway kreuzt zusätzlich und 2 Viertel. Das eine eher klein und unscheinbar. Hier trieb es mich zum Mittag essen. Und ich hatte Glück und fände eine Art Pasta Restaurant mit Bildern und dee Möglichkeit auf Englisch zu reden.

Weiter ging es in das andere Viertel. Hier ist der Ueno Zoo und viele Museen. Sehr günstig und gut war das Museum für nature and science. Umfangreich aufgearbeitet Mit einem schönen Garten auf der oberen Etage zum entspannen.

Zurück ging es mit der Ringbahn nach Shinjuku in das Metropolitan Städte Gebäude. Kurze Fahrt auf die 45. Etage zur Aussicht bei Sonnenuntergang.

Um 20 Uhr dann ein treffen. Es begann ganz nett bei ein paar Englischen Worten und süßen Blicken. Schnell waren wir zu 3. Und bei der Happy Hour in einer Bar. Er trank in 1h 4 kleine Cocktails und war schnell entsprechend angeheitert. Weiter in eine Bar zum tanzen. Alle 3 Taschen in einen Spind und sein Freund hatte den Schlüssel. Da war ich schon etwas skeptisch. Wir tranken und tanzten und dann waren beide plötzlich weg. Ich befürchtete schon das schlimmste hatte dann aber doch noch Glück. 15 min später waren sie beide wieder da wir nahmen unsere Taschen und saßen noch irgendwo draußen. Nachtleben in Tokio halt.
Trotzdem begab ich mich dann bald auf den Heimweg.

Viel erlebt und nur noch ein Tag.