Die Welt wird zu klein

Wir haben mehr oder weniger unseren Rhythmus gefunden. Ich mag es etwas geordnet touristisch. Er sucht mehr den Kontakt zu einheimischen. Es ergänzt sich wunderbar.

Wir starten gegen Mittag Richtung Westen. In ein kleineres viertel. Die Bebauung ist dicht, aber die Häuser nur 4-6 Etagen hoch. Es wirkt alles chaotisch und dich geordnet. Wir entdecken kleine Läden. Vintage. Sportlich. So wie es nicht viele finden. Ich probiere ein Hemd mit asiatischen Schnitt. Es passt aber es ist nicht meine Farbe. Zart rosa darin sehe ich mich nicht.

Nach dieser Erlebnissen geht es weiter zum Schwimmtraining. In einer großen 50m Halle, ehemals genutzt für Wettkämpfe erlernte ich die japanische Kultur. Badekappe auf den Kopf. Schuhe aus und nackt zur Reinigung in die Dusche. Schwimmen nur in einer Reihe und nach Geschwindigkeit geordnet. Wasser Pause um 18:50, damit das Wasser zur Ruhe kommen kann. Strenge Ordnung. Sehr interessant.

Der Abend findet im schwulen Viertel statt. Wir springen von Bar zu Bar. Wir wagen es zu tanzen und dann. Meine Welt wird mir zu klein. Ich bin erkenne ein Gesicht, bin mutig und Frage ob er deutsch spricht. Er spricht deutsch und es ist jemand aus meiner Heimatregion aus Zwickau. Zu Besuch in Tokio. Krass. Fassungslos. Wortlos wünschen wir uns einen schönen Abend.

Spannend wird es danach. Wir suchen eine kleine Bar und landen in einem Gebäude aus 8 Stockwerken. Erster Versuch ganz oben. Die Tür geht aus. Asiatische Boys freuen sich und wollen uns gleich einladen. Etage für Etage das gleiche Spiel. Es ist ein escort Haus. Gemütlich sieht es auch aber nur was trinken können wir nicht.
Am Ende finden wir noch eine kleine Bar. TomTom und der Barkeeper ist jung und nett!